Vienna Insurance Group beteiligt sich an deutschem Start-up

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Die Vienna Insurance Group (VIG) beteiligt sich mit rund 20 Prozent am deutschen Start-up ViveLaCar GmbH mit Sitz in Stuttgart. Der österreichische Versicherer will damit die im Frühjahr 2020 geplante Expansion des Mobility-Start-ups nach Österreich und in die Schweiz unterstützen.

ViveLaCar bietet die Möglichkeit, ein Fahrzeug online zu einem Fixpreis direkt beim Vertragshändler abonnieren zu können. Im monatlichen Abo-Preis sind alle Kosten bis auf das Tanken enthalten. Zielgruppe seien beispielsweise Expatriates, die für ihre Zeit einer Projektarbeit an einem Ort mobil sein wollen, oder Unternehmer, die ihren Fuhrpark mit Abos je nach Auftragslage flexibel aufstocken können. Auch junge Menschen, die in der Familienplanung und im Karriereaufbau sind, werden gezielt angesprochen.

Je nach Bedarf oder Lagersituation offerieren die Händlerpartner Modelle aus ihrem Vorführ-, Kurzzulassungs- oder Jungwagen-Angebot, die maximal bis zu zwei Jahre alt sein sollen. Das Fahrzeug selbst bleibe allerdings im Eigentum des Händlers, der durch das Abo-Modell lange Standzeiten von Neumodellen verringert. Garantie- und Servicearbeiten soll ebenfalls der Händler übernehmen.

„Uns überzeugt diese einfache und transparente Möglichkeit, mobil zu sein. Kein eigenes Auto mehr zu besitzen, aber mobil zu sein, wenn es notwendig ist, entspricht dem Gedanken der ‘Sharing Economy‘. Auch alles völlig digital und ohne Risiko für den Kunden, Verträge oder Behördenwege abzuwickeln und sich obendrein nicht um die Wartung eines Fahrzeuges kümmern zu müssen, folgt dem Zeitgeist nach unbürokratischen Mobilitätslösungen“, kommentiert Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der VIG.

„Wir haben in einer Trendstudie analysiert, dass fast jeder Zweite daran interessiert ist, ein Elektroauto im Alltag längere Zeit zu testen. Man will erfahren, ob diese Form des Antriebs den Erwartungen entspricht, bevor man sich eventuell für eine Anschaffung entscheidet. Die Möglichkeit, Elektroautos einfach und risikolos zu testen, löst unser innovatives Auto-Abo“, ergänzt Mathias R. Albert, Gründer und CEO des Stuttgarter Start-ups ViveLaCar.

Autor: VW-Redaktion

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