Talanx finanziert Deutschlands größten Offshore-Windpark

Installation des Windparks "Hohe See". Quelle: EnBW

Die Talanx setzt auf alternative Energie. So finanziert der Versicherer die beiden Offshore-Windparks „Hohe See“ mit 497 Megawatt und „Albatros“ mit 112 Megawatt. Dafür zeichnet der Konzern 321 Mio. Euro einer Projektanleihe in Höhe von rund 511 Mio. Euro für Investitionen des CPP Investments Boards.

Bei CPP Investments handelt es sich um einen staatlichen kanadischen Pensionsfonds, der gemeinsam mit dem führenden kanadischen Energieunternehmen Enbridge Inc. 49,9 Prozent Anteile am Gesamtprojekt hält. Mehrheitsgesellschafter des Gesamtparks ist die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit 50,1 Prozent Anteilen. Die beiden Windparks liegen westlich der Nordseeinsel Helgoland.

Zudem werde CPP Investments Unternehmensangaben zufolge von Amsterdam Capital Partners B.V. (Amscap), einer international tätige und auf Offshore-Windenergie-Projekte spezialisierte Finanzberatung, als Financial Advisor begleitet. Zu den Co-Investoren zählen mehrere Versicherungsunternehmen, darunter auch die Signal Iduna und die Versicherungskammer Bayern.

„Nach Gode Wind 1 und Borkum Riffgrund 2 beweisen wir mit diesem Offshore-Windkraft-Projekt ein weiteres Mal, dass wir großvolumige und komplexe Transaktionen alternativer Investments beherrschen. In CPP Investments und Amscap haben wir zudem Partner gefunden, die über eine ausgesprochene Expertise im Bereich großvolumiger Infrastrukturinvestments verfügen und internationales Renommee genießen. Zudem setzen wir unsere Strategie konsequent fort, den Anteil der Infrastrukturinvestments im Anlageportfolio weiter zu erhöhen und zu diversifizieren“, erläutert Peter Brodehser, Head of Infrastructure Investments bei Talanx .

„Diese Transaktion stellt einen weiteren Meilenstein in der Finanzierung von Offshore-Windparks dar. Die Nachfrage nach Projektanleihen nimmt stetig zu und diese Transaktion zeigt, dass langfristig orientierte institutionelle Investoren mit traditionellen Bankenlösungen gut mithalten können. Komplexe Projektstrukturen sind kein Hindernis, ein attraktives Finanzierungspaket zu schnüren“, ergänzt Michael van der Heijden, Co-Founder der Amscap.

Bereits im Dezember 2019 gab die Talanx bekannt, in den größten spanischen Solarpark investieren zu wollen. Einen weiteren Solarpark in Spanien hatte die Talanx Anfang des Jahres von der BayWa r.e. renewable energy GmbH, einem Unternehmen der Münchener BayWa Gruppe, übernommen.

Autor: VW-Redaktion

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