Schweizer Versicherer legen bei Prämieneinnahmen und Personal zu

Schweiz. Quelle: Bild von pasja1000 auf Pixabay

Pünktlich einen Tag nach den deutschen Versicherern zieht auch der Schweizer Versicherungsverband (SVV) seine Bilanz für das Jahr 2019. Unter dem Strich haben die eidgenössischen Unternehmen spartenübergreifend mehr Einnahmen generiert – und mehr Mitarbeiter eingestellt.

Nach den aktuellen Hochrechnungen des SVV verzeichneten die Schweizer Versicherungsunternehmen in der Kompositsparte ein Beitragsplus von 1,7 Prozent auf 28,6 Mrd. Franken Am deutlichsten kletterten dabei die Einnahmen in der Unfall- (+2,6 Prozent) und der Krankenzusatzversicherung (+2,7 Prozent) in die Höhe. Im Kfz-Geschäft verzeichnete der Verband hingegen einen leichten Rückgang von 0,5 Prozent. Allerdings dürfte den Schätzungen des Verbands zufolge im Jahr 2019 etwas geringer ausfallen als im Vorjahr.

In der Lebensversicherung verzeichnete der SVV – trotz niedriger Zinsen und hoher regulatorischer Vorgaben – einen leichten Prämienanstieg um 0,6 Prozent auf 30,0 Mrd. Franken. Zudem verzeichnete der SVV beim Personalstand einen Anstieg um 2,5 Prozent auf 47.740 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schweiz.

„Die Schweizer Privatversicherer sind im vergangenen Geschäftsjahr weiter gewachsen. Wir bestätigen damit unsere Rolle als Treiber der Finanzindustrie, als bedeutende und attraktive Arbeitgeber sowie als gewichtige Steuerzahler – dies auch dank unserer ungebrochen starken Stellung in wichtigen ausländischen Märkten. Damit sind wir eine zentrale Stütze der Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft und nehmen auch gerne unsere volkswirtschaftliche Verantwortung wahr“, kommentiert Rolf Dörig, Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV, die Bilanz für 2019.

Gute Zahlen konnte auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch in Berlin vorlegen. Allerdings gerieten die GDV-Vorstände und ihr Präsident Wolfgang Weiler bei Fragen nach den Einmalbeiträgen in der Lebensversicherung gehörig in Erklärungsnot.

Autor: VW-Redaktion

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