Schaden- und Unfallversicherern entgehen durch US-Zölle 17 Mrd. Dollar Prämieneinnahmen
Hamburger Hafen mit Blick auf die Köhlbrandbrücke. Mit den Anfang 2025 angekündigten US-Zöllen und den absehbaren Reaktionen der EU und Chinas wird der Welthandel zunehmend von politischen Interessen geprägt. Für Unternehmen bedeutet das: höhere Kosten, Störungen in der Lieferkette – und wachsender Absicherungsbedarf. Bildquelle: Hapag Lloyd
Die jüngsten US-Handelszölle hinterlassen auch in der globalen Versicherungswirtschaft Spuren. Einer neuen Studie des Maklernetzwerks Brokerslink und des Swiss Re Institute zufolge geht den weltweiten Schaden- und Unfallversicherern (P&C) durch die erhöhten US-Importzölle ein Prämienvolumen von rund 17 Mrd. Dollar durch die Lappen. Außerdem beziffern die Fachleute, wie hoch die zusätzlichen P&C-Prämieneinnahmen im Falle eines Wiederaufbaus der Ukraine nach Kriegsende ausfallen würden.
