Amazon kooperiert mit US-Versicherer über gemeinsame Bestell-App

Quelle: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Amazon scheint mit seinem Einstieg ins Versicherungsgeschäft Ernst zu machen. So hat der US-Krankenversicherer Blue Cross of Massachusetts eine Zusammenarbeit mit der Online-Apotheke Pillpack, einem Tochterunternehmen des Versandriesen, angekündigt. Im Rahmen dieser Kooperation können Versicherte nun direkt über ihre Mitglieder-App oder die Internetseite der Versicherung auf die Dienstleistungen von Pillpack zuzugreifen.

Dafür müssten die Versicherten weder ihre Versicherungsdaten, noch andere persönliche Daten oder Medikamentenlisten eingeben, berichtet die Deutsche Apotheker-Zeitung (DAZ). Dies sei neu für Versicherte, denn bisher mussten Kunden die Website von Pillpack besuchen und hier zunächst ihre medizinischen und Versicherungsinformationen bereitstellen. Allerdings gelte der neue Service zunächst nur für Vollversicherte, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen.

Wie die Fachzeitung weiter berichtet, habe Pillpack bereits im Juli 2019 entsprechende Gesprächemit Blue Cross Blue Shield geführt. Für Amazon ist die Kooperation ein wichtiger Schritt, um ins Versicherungsgeschäft einsteigen zu können. Damit habe der Technologieriese geschickt den Pharmahandel umschifft, welche in der Regel die Verträge zwischen Apotheken, Krankenversicherern und Herstellern aushandeln, so die DAZ weiter.

Autor: VW-Redaktion

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