Generali profitiert vom Run-off – Axa leidet unter Naturkatastrophen

Quelle: Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Heute ist Bilanztag bei VWheute: Die Generali profitiert vom Verkauf der deutschen Lebentochter an Viridium. So trieb der Run-off der deutschen Lebentochter den Überschuss des Konzerns um fast 17 Prozent auf knapp 2,2 Mrd. Euro nach oben. Der französische Axa-Konzern leidet hingegen unter den Naturkatastrophen des dritten Quartals.

Das operative Ergebnis der Generali stieg Unternehmensangaben zufolge im Jahresvergleich um neun Prozent auf 3,9 Mrd. Euro. Zulegen konnte der italienische Versicherungskonzern auch in der Triester Versicherungskonzern auch im Kompositgeschäft. Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Generali in der Vermögensverwaltung mit einem operativen Gewinn von fast 17 Prozent am stärksten wuchs. Die Schaden-Kostenquote sank leicht um 0,3 Prozentpunkte auf 92,3 Prozent.

Dabei erwirtschaftete die Lebensparte rund 60 Prozent des operativen Konzerngewinns. Die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen stiegen demnach um 2,8 Prozent auf 35,323 Mrd. Euro (VJ: 34,304 Mrd.). In der Kompositsparte verbuchte die Generali ein Prämienanstieg von 4,3 Prozent auf 16,055 Mrd. Euro (VJ: 15,418 Mrd.). Die Combined Ratio sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht um 0,3 Prozentpunkte auf 92,5 Prozent.

„In den ersten neun Monaten des Jahres hat Generali dank des Wachstums in allen Geschäftssparten sehr gute Ergebnisse erzielt. Die technische Exzellenz hat sich bestätigt, insbesondere im Kompositbereich mit einer hervorragenden Combined Ratio und weiterem Prämienwachstum sowie im Segment Leben dank einer soliden Neugeschäftsmarge und wachsender Nettozuflüsse. Vor dem Hintergrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus ist die Kapitalausstattung der Gruppe weiterhin solide“, kommentiert Generali-Finanzvorstand Christiano Borean.

Naturkatastrophen belasten Geschäftsbilanz der Axa

Die Naturkatastrophen während des dritten Quartals haben indes „zu überdurchschnittlichen Schadenbelastungen für Axa XL gehführt, vor allem in der Rückversicherung“, heißt es beim französischen Versicherungskonzern. So rechnet das Unternehmen im zweiten Halbjahr 2019 mit Forderungen von 400 Mio. Euro über dem normalisierten Niveau für Naturkatastrophen.

Dennoch sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 79,7 Mrd. Euro gestiegen. Dabei haben Unternehmensangaben zufolge alle Regionen zum Beitragswachstum beigetragen.

Autor: VW-Redaktion

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