Schlechter Service? 50 Prozent der KFZ-Kunden wechselbereit

Eine vogelwilde Wechselsaison in der KFZ-Versicherung steht bevor. Die Hälfte der Autobesitzer in Deutschlanderwägt einen Wechsel ihrer Autoversicherung. Der Grund ist auch die Unzufriedenheit mit den Versicherern.

Knapp ein Drittel der deutschen Kfz-Besitzern glaubt, nicht den optimalen oder einen zu teuren Kfz-Versicherungstarif zu haben, meldet das Finanzportal Joonka. Dementsprechend ist die Zufriedenheit eher mittelprächtig.

Über zwei Drittel der Befragten können sich vorstellen, ihre Kfz-Versicherung komplett online abzuschließen. Allerdings glaubt die Hälfte nicht, bei Vergleichsportalen einen fairen Vergleich zu erhalten.

Die Kunden wollen mehr Kontakt, aber bitte unpersönlich. Immerhin 43 Prozent würden gerne per WhatsApp mit ihrer Kfz-Versicherung in Kontakt treten. Die Versicherer sollten sich überlegen, ihre Kunden besser über ihren Schutz aufzuklären. Kaum zu glaubende 65 Prozent wissen nicht genau, welche Schäden ihre Kfz-Versicherung abdeckt. Es ist im Sinne der Kundenzufriedenheit sicherlich förderlich, wenn die Kunden nicht erst nach dem Schaden erfahren, ob eine Rechnung bezahlt wird.

Quelle: Joonka

Was Kunden tatsächlich wollen, zeigt diese Grafik auf einen Blick.

Quelle: Joonka

Welcher Versicherer wird es um- und sich an die Spitze der KFZ-Versicherer setzen?

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Zur Studie

Ein Kommentar

  • Mich erstaunt, dass nicht gefragt wird, ob die Altersgruppe 65+ zufrieden oder nicht zufrieden ist mit dem Alterszuschlag zur KFZ-Prämie ab 65 Jahren, den dieser beginnt mit 65 Jahren mit ca. 8 % als und bei den über 80-Jährigen über bei ca. 100 % .

    Das gilt auch für die KFZ-Halter, die 30 Jahre und länger unfallfrei fahren. Erschwerend kommt hinzu, dass Unfälle der Altersgruppe über 65 Jahren genauso Folgen bei dem Schadensfreiheitsrabatt haben, wie alle anderen auch, so dass das individuelle Risiko ohnehin berücksichtigt wird. Wieso den noch einen Zuschlag? Bei der Unfallhäufigkeit, wie beim Schadenaufwand gehören die Senioren zu den am wenigsten Auffälligen. Insofern handelt es sich um Altersdiskriminierung!

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