Prisma Life steigert Überschuss und verliert Prämien

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Der liechtensteinische Versicherer hat im ersten Halbjahr einen Überschuss von mehr als 5,7 Mio. Euro erzielt. Damit erreichte das Unternehmen ein „mehr als doppelt so hohes Ergebnis wie im Vorjahreszeitraum“ und ein höheres Ergebnis als im Gesamtjahr 2018. Die Prämien fielen allerdings.

Ursächlich für den Ergebnisanstieg waren die „anhaltende Kostendisziplin sowie ein deutlich verbessertes Investmentergebnis“. Die verdienten Prämien in Höhe von rund 62,4 Mio. Euro lagen unter denen des ersten Halbjahres 2018, mit 65.1 Mio. Euro. Laut Unternehmen stieg das Neugeschäft um 32 Prozent.

„Unsere strategische Neuausrichtung und die noch stärkere Konzentration auf veränderte Marktverhältnisse und Kundenbedürfnisse tragen Früchte. Für das gesamte Geschäftsjahr erwarten wir ebenfalls ein deutlich höheres Ergebnis als im Vorjahr. Den gewonnenen Spielraum werden wir vor allem für Investitionen in Produkte und Systeme nutzen. Mittelfristig rechnen wir mit einem Ertragsniveau wie im Vorjahr“, sagt Prisma Life-Verwaltungsratspräsident Helmut Posch.

Neue Partnerschaft

Ein „strategischer Pfeiler“ der Prisma Life ist die Konzentration auf Nettotarife. Deren Anteil am Neugeschäft lag in den ersten sechs Monaten 2019 bei 75 Prozent. „Als Spezialistin für Nettotarife sind wir vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion zur Provisionsdeckelung bereits heute sehr gut aufgestellt. Dies ergänzen wir nun durch eine neue Vertriebsvereinbarung mit der Nettowelt GmbH & Co. KG“, sagt Prisma Life-CEO Holger Beitz.

Autor: VW-Redaktion