Aon: Verluste durch Cyberangriffe steigen auf einen Rekordwert

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Quelle: Pete Linforth / Pixabay

Die jährlichen Verluste aus Cyber-Angriffen werden bis 2021 etwa sechs Billionen US-Dollar pro Jahr ausmachen. Gleichzeitig werden die Ausgaben für Cybersicherheit für den Zeitraum von 2017 bis 2021 insgesamt mehr als eine Billion US-Dollar ausmachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von Aon.

Zwar können die unmittelbaren finanziellen Kosten eines Cyberangriffes ein Unternehmen durchaus lähmen, heißt es weiter. Die ausgelöste Reputationskrise könne zudem den Marktwert eines Unternehmens reduzieren, die Kundenloyalität zerstören, die digitalen Transformationsbemühungen beeinträchtigen und sogar zu einer Herabstufung der Bonität führen.

„Cyber-Angriffe nehmen massiv zu – die Frage ist nicht ‚ob‘, sondern ‚wann‘ ein Unternehmen attackiert wird. Und trotzdem tun viele Unternehmen noch nicht genug, um sich darauf vorzubereiten. Weil Cyber-Ereignisse potenziell erhebliche finanzielle Verluste, Reputations- und Markenschäden, einen Rückgang des Aktienkurses und sogar eine Herabstufung der Bonität verursachen können, sollte Cyber bei jedem Unternehmenslenker ganz oben auf der Agenda stehen“, kommentiert Johannes Behrends, Head of Specialty Cyber des Erstversicherungsmaklers von Aon in Deutschland.

Autor: VW-Redaktion