Sparda-Bank Baden-Württemberg wechselt von der DEVK zur R+V

Sparda-Bank Baden-Württemberg in Stuttgart. Quelle: Sparda-Bank

Die Sparda-Bank Baden-Württemberg wird neuer Partner der R+V Versicherung. Auslöser für den Wechsel sei ein strategischer Zwist, berichtet das Handelsblatt. So habe sich die Bank für ein anderes Geschäftsmodell entschieden, in das die DEVK nicht mehr hineingepasst habe.

So bestätigte die Bank gegenüber der Zeitung, dass sie „beim Vertrieb von Altersvorsorge-Produkten künftig exklusiv mit der R+V Versicherung zusammen“ arbeiten wolle. Eine DEVK-Sprecherin habe zudem bestätigt, dass die Sparda-Bank Baden-Württemberg und die DEVK bereits seit Juli wieder getrennte Wege gehen würden. Hintergrund des Streits sei die Entscheidung der Sparda-Bank, ihr Versicherungsgeschäft künftig über die von ihr gegründete Tochter SpardaVersicherungsservice GmbH (SVS) abzuwickeln zu wollen. Die DEVK setze hingegen vor allem auf ihren Ausschließlichkeitsvertrieb.

„Mit der R+V Versicherung ist es uns gelungen, einen professionellen Kooperationspartner für Lebens- und Rentenversicherungen zu finden. Damit werden wir zum umfassenden Fürsprecher für unsere Kunden in Sachen Geldanlage, Vorsorge und Absicherung“, kommentiert Martin Hettich, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Baden-Württemberg.

„Unsere gemeinsamen genossenschaftlichen Wurzeln sind für diese Zusammenarbeit eine hervorragende Basis. Die Kunden können vom umfassenden Altersvorsorge-Angebot der genossenschaftlichen FinanzGruppe profitieren“m ergänzt Jens Hasselbächer, Vertriebsvorstand der R+V Versicherung.

Allerdings will die Sparda-Bank Baden-Württemberg auch weiterhin zweigleisig fahren. „Die Genossenschaftsbank bietet das gesamte R+V-Portfolio an Produkten rund um Altersversorgung, Vermögensaufbau und Vermögensabsicherung direkt an“, wird die Sparda-Sprecherin zitiert. Die Schaden- und Unfallversicherungen sollen die Kunden indes über die neue Sparda-Versicherungstochter abschließen können.

Autor: VW-Redaktion