Dieselskandal wird für Rechtsschutzversicherer immer teurer

„In der Geschichte der deutschen Rechtsschutzversicherer ist der Diesel-Skandal der teuerste Schaden“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Sein Verband beziffert die Prozesskosten auf nunmehr 1,5 Mrd. Euro. Diese setzen sich aus Aufwendungen für Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten zusammen. Arag und Roland haben eigenen Angaben zufolge bereits dicke Millionenbeiträge an ihre Kunden ausgezahlt.

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Gefährliche Scheinruhe im Rechtsschutz?

Die prognostizierten Verluste für Rechtsschutzversicherer sind nicht eingetreten: Es zeigt sich, dass in Krisenzeiten die Bürger sensibel für Rechtsfragen sind. Dieser Umstand könnte auch bei einem möglichen Gasmangel wichtig werden - zumal die Inflation und der Reiseboom die Schadenquoten wieder steigen lassen. Eine umfassende Analyse zu den Vertriebswegen, Rankings und Legaltechs im Rechtsschutz-Markt von Andreas Heinsen.

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Rechtsschutz wächst wenig ertragreich

Über den vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. für 2021 prognostizierten Zuwachs von 4,5 Prozent in Rechtsschutz mag sich Rainer Brune nicht wirklich freuen. Er fürchtet, dass die Sparte in die "falsche Richtung" wachsen könne. "Bei der Combined Ratio ist Rechtsschutz ähnlich problematisch wie Wohngebäude. Viel Spaß macht das nicht", sagte der Vorstandschef der Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG auf einer MCC-Fachkonferenz. Dort wurden Lösungen diskutiert.

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Allianz führt 2G-Bereich ein, Ergo hält an 3G fest

Zum Schutz der Mitarbeiter planen mehrere Dax- und Großunternehmen die Trennung von Geimpften und Ungeimpften in Kantinen und Cafeterias. Die Allianz hat einen „2G-Bereich“ extra ausgewiesen. Für Mitarbeiter der Munich-Re-Tochter Ergo, die vor Ort in den Geschäftsgebäuden arbeiten wie auch für die Kantinen, gilt weiterhin der 3G Status. Für die Versicherer wäre eine Separierung Dynamit für das Betriebsklima.  

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Arag wächst mit 90.000 Neukunden
 VWheute Sprint 

Der vor allem im Rechtsschutzgeschäft starke Arag-Konzern kommt nach den Worten seines neuen Vorstandssprechers Renko Dirksen „deutlich besser“ durch die Pandemie-Krise als erwartet. Mit einem Plus von voraussichtlich 4,3 Prozent auf 1,83 Mrd. Euro 2020 würden die vor der Krise gesteckten Wachstumsziele voll bestätigt, sagte er bei der online abgehaltenen Jahresend-PK. Das Inlandsgeschäft legt um 5,3 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro Prämie zu und damit offenbar erneut stärker als der deutsche Markt. Mehr als 90.000 Kunden wurden neu gewonnen.

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