Ombudsmann sieht Schutzlücken im Versicherungsvertragsrecht bei Zahlungsschwierigkeit
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Im Jahresbericht 2020 adressiert der Ombudsmann für Versicherungen eine Schutzlücke für den Fall, dass Arbeitgeber Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) nicht mehr abführen. Seit 2008 ist dazu ein Schutz in § 166 (4) VVG für Verträge der bAV geregelt. Denn der Versicherer soll im Falle von Zahlungsrückständen vor einer Beitragsfreistellung, die zu Nachteilen z.B. bei Invaliditätsabsicherungen führen können, die Arbeitnehmer rechtzeitig informieren.

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Ombudsmann sieht wenige Makler- und steigende Versichererbeschwerden

Im Jahr 2020 wurden 18.133 Beschwerden an den Ombudsmann gerichtet – 298 davon betreffen Vermittler. Die große Masse, über 17.400, waren gegen Versicherungsunternehmen gerichtet. Im fünften Jahr in Folge führt die Rechtsschutzversicherung mit gut einem Viertel aller eingereichten Beschwerden die Statistik an, so der Bericht des Versicherungsombudsmann. Vorhersehbar ist der Umstand, dass die Pandemie eine große Rolle bei den Beschwerden spielte.

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