Aktionäre kritisieren Munich Re für Wahl des Wirtschaftsprüfers

Großes Lob erhielt die Führungsspitze des weltgrößten Rückversicherers Munich Re um den Vorstandsvorsitzenden Joachim Wenning und Aufsichtsratsvorsitzenden Nikolaus von Bomhard im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung von Aktionärsvertretern für ihre Erfolge im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021. Die Zahlen waren schon im Vorfeld bekannt gegeben worden. Kritik hagelte es jedoch für den Plan, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young mit der Prüfung des Zahlenwerkes zu beauftragen. Ihrem Ruf als dividendenstarkes Unternehmen wurde die Munich Re einmal mehr gerecht: Die Dividende steigt auf elf Euro.

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Nikolaus von Bomhard: „Es sollte kein Tabu sein, das Militär stärker als Auftraggeber für Forschungsprojekte einzubinden“

Wie ist es um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bestellt? „Für wettbewerbsfähiger, als es die Öffentlichkeit derzeit wahrnimmt. Das gilt vor allem für die Forschung. Hier ist Deutschland, für die Größe des Landes, exzellent aufgestellt“, glaubt Nikolaus von Bomhard, Aufsichtsratschef der Munich Re.

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DSW: Von Bomhard ist die Nummer drei der mächtigsten Chefaufseher

Auch wenn sie keine direkten Entscheidungen mehr im operativen Geschäft fällen, gelten sie dennoch als graue Eminenzen in den Chefetagen der Unternehmen: Die Aufsichtsräte. Zwar zahlen aktuell nur noch fünf der 30 Dax-Konzerne ihren Aufsehern entsprechende Erfolgsbeteiligungen, heißt es in einer aktuellen Analyse der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Dies mindert jedoch keineswegs die Machtposition der Chefaufseher.

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