Meyerthole Siems Kohlruss: Unternehmensspezifische Parameter im aktuellen Marktumfeld attraktiver

Zehn Jahre nach Einführung von Solvency II ermitteln die meisten Schaden- und Unfallversicherer in Deutschland ihren Kapitalbedarf weiterhin mithilfe des Standardmodells. Das Aufsichtsregime eröffnet den Unternehmen jedoch alternative Wege: Neben der Nutzung eines (partiellen) internen Modells nach § 111 VAG können Versicherer gemäß § 109 VAG einzelne Bausteine des Standardmodells durch unternehmensspezifische Parameter (USP) ersetzen und damit ihre individuelle Risikosituation präziser abbilden, berichten die Aktuare von Meyerthole Siems Kohlruss.

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SFCR: Österreich schlägt Deutschland

Die Aktuare von Meyerthole Siems Kohlruss haben die Berichte über die Solvabilität und Finanzlage von 26 Schaden- und Unfallversicherern mit Sitz in Österreich ausgewertet. Die Erkenntnis fasst Beraterin Lena Porschen zusammen: „Mit einer Bedeckung von 296 Prozent zum 31. Dezember 2024 sind die Kompositversicherer aus Österreich wohl der Primus in der europäischen Union und erheblich besser aufgestellt als ihre deutschen Nachbarn.“ Hierzulande liegt die Quote bei 262 Prozent.

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Aktuare: „Paradoxerweise profitiert ein überdurchschnittlich gut kapitalisierter Versicherer von sinkenden Kursen“

Die deutschen Schaden- und Unfallversicherer zeigten sich zum Jahresende 2024 in einer robusten Verfassung. Die Solvabilität der Branche sei stabil, sagt Maxym Shyian, leitender Berater von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Die Aktuare haben kürzlich die Solvency-and-Financial-Condition-Reports von 157 Versicherern ausgewertet. 19 Gesellschaften wiesen eine Bedeckungsquote unter der kritischen Grenze von 150 Prozent auf.

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E+S Rück und MSK erforschen Cyberrisiken

Die E+S Rück gründet zusammen mit der Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss einen Cyber-Datenpool. Aufgabe wird es laut Unternehmensangaben sein, Teilnehmern Statistiken an die Hand zu geben, die unmittelbar für die Tarifierung und das Risikomanagement eingesetzt werden können.

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„Ignatz / Hendrik“ kostet Versicherer 250 Mio. Euro
 VWheute Sprint 

Die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss rechnet für Sturm „Ignatz / Hendrik“ mit einem versicherten Marktschaden von 250 Mio. Euro für Deutschland. „Am heftigsten wütete das Sturmtief in der Mitte Deutschlands in einem Gebiet vom Saarland bis nach Sachsen, in dem die Böengeschwindigkeiten Werte über 100 km/h erreichten. Nur der äußerste Norden und Süden waren kaum betroffen“, erläutert Geschäftsführer Onnen Siems.

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