BVK-Präsident Heinz zieht Reißleine bei eigenem Vermittlergeschäft: „Wir nehmen überhaupt keine Privatkunden mehr an“

v.l.n.r.: Michael Heinz, Präsident des BVK – Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute; Sarah Schroeder (Moderatorin); Martin Klein, Geschäftsführer des Verbandes Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa Votum e.V.; Franziska Geusen, Geschäftsführerin des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung; Ralf Berndt, Aufsichtsratsvorsitzender des Maklerpools BCA. Bildquelle: lk

Lohnt es sich für Versicherungsvermittler überhaupt noch, Privatkunden zu betreuen? Ausgerechnet Michael Heinz, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), beschleichen bei dieser Frage offenbar Zweifel. „Wir bedienen keine Privatkunden mehr“, sagte Heinz bei einer Branchenveranstaltung mit Blick auf sein eigenes Vermittlergeschäft. „Das ist keine Arroganz, das sind betriebswirtschaftliche Fragen – und die werden sich Vermittlerkollegen hier im Raum immer stärker stellen müssen“, warnte Heinz am Dienstag auf dem Podium des Norddeutschen Versicherungstages 2026. Votum-Vorstand Martin Klein und AfW-Vorständin Franziska Geusen treiben vor allem die Haftungsfragen um, die im Zuge der KI-Welle auf den Versicherungsvertrieb zurollen.

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