Debatte über Pflichtversicherung: „Wer den Kapitalbedarf der Elementarschadenversicherung nicht mitdenkt, wird keine tragfähige Lösung finden“

v.l.n.r.: Moderatorin Claudia Kleinert (verdeckt), Tobias Grimm (Chef-Klimatologe und Leiter des Bereichs Climate Advisory bei Munich Re), Oliver Hauner (Leiter Sach- und Technische Versicherung, Cyberversicherung, Schadenverhütung, Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)), Annegret Thieken (Professorin für Geographie und Naturrisikenforschung an der Universität Potsdam) und Matthias Land (Aktuar bei Gothaer Allgemeine und Vorsitzender des Ausschusses Schadenversicherung und Vorstand der DAV). Bildquelle: DAV/Michael Fahrig

Matthias Land von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) warnt davor, dass die Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden zulasten einer risikogerechten Bepreisung geht. Ein Gewinnanspruch der Branche könne „nicht einfach politisch wegdefiniert werden“, sagte Land auf der Jahrestagung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) und verwies auf das Negativ-Beispiel Kalifornien. Oliver Hauner vom Branchenverband GDV beklagte, dass sich die Politik zu wenig für präventive Maßnahmen einsetze. Es gebe zwar Vorschriften, doch liefen diese oft „total ins Leere“.

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