Moody’s: „Schaden- und Unfallversicherer werden in den kommenden Jahren ihre ersten Investitionen in Private Credit tätigen“
Versicherer diversifizieren ihre Anlagen langsam; Aktieneinbrüche und sprunghafte Anstiege der Staatsanleiherenditen bleiben die Hauptrisiken. Bildquelle: Deutsche Börse AG
Wie aus einem aktuellen Bericht von Moody’s hervorgeht, wird die Asset-Allokation der europäischen Versicherer seit dem Jahr 2022 vom gestiegenen Zinsniveau und den damit verbundenen Bewertungsanpassungen bei festverzinslichen Wertpapieren geprägt. Änderungen in den Anlageportfolios basieren weniger auf proaktiven strategischen Neuausrichtungen, sondern sind eine Reaktion auf die veränderten Marktbedingungen, heißt es. Während die Suche nach Rendite in risikoreichen Anleihen vorerst pausiert, rücken private Märkte und komplexe Finanzierungsinstrumente stärker in den Fokus.
