US-Krankenversicherer Aetna wird wegen Fruchtbarkeitsbehandlungen auf Schadenersatz verklagt

Tesla hat einen Mitarbeiter nicht ausreichend vor Rassimus geschützt. Quelle: Bild von kalhh auf Pixabay

Der US-Krankenversicherer Aetna sieht sich derzeit mit einer Schadenersatzklage konfrontiert. Dies soll angeblich lesbische, schwule, bisexuelle, transgender und andere Geschlechtsidentitäts-Iterationen (LGBT+) diskriminiert haben, indem er von ihnen verlangt, für Fruchtbarkeitsbehandlungen mehr aus eigener Tasche zu zahlen.

Eine entsprechende Sammelklage ist laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters am Montag bei einem Bundesgericht in Manhattan eingereicht worden. Demnach seien Klägerin Emma Goidel und ihre Ehepartnerin gezwungen gewesen, fast 45.000 US-Dollar für Fruchtbarkeitsbehandlungen auszugeben. Dem Krankenversicherer wirft sie vor, dass Aetna von gleichgeschlechtlichen Paaren verlange, Fruchtbarkeitsbehandlungen aus der eigenen Tasche zu zahlen, bevor sie Anspruch auf Deckung hätten.

“Aetna’s discriminatory policy is an illegal tax on LGBTQ individuals that denies the equal rights of LGBTQ individuals to have children. At best, these individuals incur great costs due to Aetna’s policy language. At worst, these exorbitant costs are prohibitive and entirely prevent people who are unable to shoulder them – disproportionately LGBTQ people of color – from becoming pregnant and starting a family”, wird Goidel zitiert. Aetna selbst habe laut Nachrichtenagentur nicht auf die Bitte einer Stellungnahme reagiert.

Autor: VW-Redaktion

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