GDV: Höhere Schäden durch weniger Wildunfälle

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Die deutschen Autoversicherer haben 2018 insgesamt rund 268.000 Wildunfälle registriert. Dies sind etwa 7.000 weniger als im Vorjahr. Allerdings sind die wirtschaftlichen Schäden um zwei Prozent auf etwa 757 Mio. Euro gestiegen. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung des GDV hervor.

Quelle: GDV

Demnach sei die Gefahr von Wildunfällen in den Monaten April und Mai und von Oktober bis Dezember am höchsten. So würden im Frühjahr vor allem Wildschweinrotten mit ihren Frischlingen die Unfallgefahr um rund 20 Prozent erhöhen. Am Jahresende komme es hingegen verstärkt zu vielen Unfällen mit Hirschen, die in ihrer Brunftzeit sehr aktiv sind. Die durchschnittlichen Schäden pro Wildunfall beziffert der GDV auf mehr als 2.800 Euro.

DEVK: Parkschäden machen den Autofahrern ebenfalls zu schaffen

Neben Unfällen mit Hirsch, Wildschwein & Co. sind den deutschen Autofahrern wohl auch Parkschäden ein besonderer Dorn im Auge. Laut einer Yougov-Umfrage unter mehr als 2.000 Bundesbürgern im Auftrag der DEVK hatten fast 60 Prozent schon mal einen Parkschaden am Fahrzeug. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) halten Parkplätze und Parkhäuser für zu eng.

Als weitere Ursache für Parkschäden geben die Deutschen Hektik und Stress an (47 Prozent), Fahrfehler (35 Prozent) sowie Verkehrsuntüchtigkeit des Fahrers etwa durch Alkohol, Drogen oder Übermüdung (16 Prozent). Nur zehn Prozent meinen, dass risikofreudiges Fahren ein Grund sein könnte. Schlechte Beschilderung oder Beleuchtung sind auch nicht Schuld (vier Prozent).

84 Prozent der Befragten gaben zudem an, sie hätten denParkschadeb nicht selbst verursacht. In 60 Prozent der Fälle konnte der Verursacher nicht ermittelt werden. So geben 52 Prozent der Betroffenen an, selbst für den Schaden aufgekommen zu sein. In elf Prozent der Fälle hat die gegnerische Kfz-Haftpflicht gezahlt. Fünf Prozent der Parkschaden-Opfer haben die Reparatur über ihre eigene Kaskoversicherung abgerechnet.

Autor: VW-Redaktion