Generali-Umfrage: So wirkt sich die Pandemie auf die Betriebsrenten aus

Angesichts der Pandemie stellen die meisten der befragten Betriebe bei ihren Beschäftigten eine verstärkte Nachfrage nach Produkten zur Absicherung der eigenen Arbeitskraft und zur Hinterbliebenenversorgung fest. Bild von Markus Distelrath auf Pixabay

Die Corona-Pandemie wirkt sich unterschiedlich auf die Betriebsrenten der Unternehmen aus. Laut einer aktuellen Umfrage der Generali betont jedes vierte Unternehmen, dass die Covid-19-Pandemie der eigenen Betriebsrente nicht schaden würde. Gut jeder zehnte Betrieb sieht sich durch die Pandemie stark negativ in seiner bAV getroffen. Vor allem größere Betriebe berichten von negativen Folgen der Pandemie für die eigene bAV.

Angesichts der Pandemie stellen die meisten der befragten Betriebe bei ihren Beschäftigten eine verstärkte Nachfrage nach Produkten zur Absicherung der eigenen Arbeitskraft und zur Hinterbliebenenversorgung fest. Die Befragten gehen sogar so weit, dass sie solchen Risikoabsicherungen aus Sicht der Beschäftigten die gleiche Relevanz beimessen wie Produkten für die Altersvorsorge. Als eigene Aufgabe sehen es die meisten Betriebe an, mehr gesundheitsfördernde Maßnahmen anzubieten, um die Arbeitskraft in einer sich verändernden Arbeitswelt zu sichern, heißt es weiter.

Zudem wählen mittelständische Unternehmen immer noch in großer Mehrheit Versicherungsgesellschaften als Kooperationspartner für die bAV. 80 Prozent der bAV-Verantwortlichen geben an, dass ihr Unternehmen mit der Versicherungsbranche zusammenarbeitet. An zweiter Stelle der Kooperationspartner stehen die Versicherungsmakler mit deutlich verbesserten 43 Prozent. Dahinter folgen die Pensionskassen mit schwächeren 36 Prozent. Unter den Durchführungswegen bleibt die Direktversicherung im Mittelstand an erster Stelle.

Verlag Wolters Kluwer stellt den Programmbereich Wirtschaft und Versicherung ein

Der internationale Verlag Wolters Kluwer stellt zum Jahresende 2021 den Programmbereich Wirtschaft und Versicherung komplett ein. Als Grund gibt der Verlag an, dass man auf seine Kernstärken setzen wolle. Das sei die inhaltliche Kompetenz in klar definierten Rechtsgebieten, die Technologiekompetenz und das profunde Wissen über die Arbeitsabläufe der Kund:innen. Man werde sich auf die Kernzielgruppen: Kanzleien, Rechtsabteilungen, Notariate und öffentliche Verwaltung konzentrieren. Die Versicherungsbranche mit ihren spezifischen Informationsbedarfen liege damit nicht mehr im Fokus des Verlags.

Viele Themen werden schon jetzt auch von Publikationen, die auch elektronisch verfügbar sind, vom Verlag Versicherungswirtschaft abgedeckt. Die Versicherungsbranche und die in der Versicherungsbranche tätigen Berater werden daher auch weiterhin ein vielfältiges Angebot finden.

Autor: VW-Redaktion

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