MEAG investiert in Waldstück im US-Bundesstaat Oregon

Todd See im US-Bundesstaat Oregon. Quelle: Bild von David Mark auf Pixabay

Die MEAG hat für einen ihrer Kunden etwa 16.000 Hektar Forst im Südwesten des US-Bundesstaates Oregon erworben. Den Kaufpreis beziffert die Investmenttochter der Munich Re auf einen niedrigen dreistelligen Millionen-Dollarbetrag.

Die Waldflächen binden sich Unternehmensangaben zufolge hauptsächlich in der Coast Range, einer Bergkette entlang des Pazifiks. Die dominierende Baumart sei die sehr wüchsige Douglasie. Dabei baue die MEAG ihr Engagement im Bereich der alternativen Anlagen, die über lange Zeiträume attraktive Renditen bei akzeptablem Risiko bieten würden. Dabei erfülle die Anlageklasse Forst diese Anforderungen ebenso wie Investitionen in Infrastruktur, Private Equity und Immobilien. 

“Einer der vielen Vorteile von Wäldern ist, dass Holz eine erneuerbare Ressource ist, die die Anforderungen der Nachhaltigkeit ideal erfüllt und dazu beiträgt, den Klimawandel durch die Bindung und Speicherung von CO2 einzudämmen.  Dem Wald darf nur so viel Holz entnommen werden, wie durch systematische Aufforstung wieder nachwachsen kann. Dieses Prinzip der Nachhaltigkeit hat sich über Jahrhunderte entwickelt und ist um soziale und ökologische Aspekte erweitert worden. Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung kann über Jahrzehnte hinweg attraktive Renditen bringen, doch sind langjährige und nachweisliche Erfahrungen von zentraler Bedeutung, wenn es um Investitionen in Waldflächen geht.”

Holger Kerzel, Geschäftsführer der MEAG

Dabei scheint es sich nicht um die erste Investition in den Naturstoff Holz zu handeln. So habe die MEAG nach eigenen Angaben bereits vor über zehn Jahren mit dem Aufbau eines globalen Waldportfolios und hat seither Investments auf sechs verschiedenen Kontinenten getätigt.

Autor: VW-Redaktion

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