Aon rechnet mit massiven Einschnitten für Industriekunden

Quelle: Bild von Marion Wellmann auf Pixabay

Die Kunden der Industrieversicherer müssen sich in nähere Zukunft auf ein raueres Klima einstellen. So müssen die Firmenkunden laut aktuellem Marktreport von Aon mit höheren Preisen, reduzierten Kapazitäten und immer mehr Ausschlüssen rechnen.

Zudem stellen die Versicherer in vielen Bereichen deutlich weniger Kapazitäten zur Verfügung oder versuchen Cyber- und Pandemie-Ausschlüsse durchzusetzen, heißt es bei Aon. Auch die Konditionen für die Deckung von Betriebsschließungen infolge einer Pandemie werden sich verschlechtern. Branchen, welche durch eine Pandemie besonders gefährdet sind, werden überhaupt keinen Versicherungsschutz mehr erhalten, prognostiziert Aon.

„Mit der Anzahl der Risiken, die aus Sicht der Assekuranz nicht mehr versichert werden können, denken immer mehr Unternehmen über alternative Möglichkeiten des Risikotransfers nach. Einige unserer Kunden beschäftigen sich ernsthaft mit der Gründung von firmeneigenen Versicherern, sogenannten Captives, und prüfen die Voraussetzungen hierzu.“

Hartmuth Kremer-Jensen, Geschäftsführer und Chief Broking Officer bei Aon Deutschland

„Immer mehr Versicherer lösen Cyber-Risiken vollständig aus den konventionellen Sach- und Haftpflichtversicherungssparten heraus, um sogenannte Silent Cyber Risiken zu reduzieren. öst beispielsweise eine Schadsoftware einen Brand aus, ist der Schaden weder in der Sachversicherung noch einer Spezialdeckung wie der Cyber-Versicherung abgesichert“, kommentiert Hartmuth Kremer-Jensen, Geschäftsführer und Chief Broking Officer bei Aon Deutschland.

Autor: VW-Redaktion

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