Huk-Coburg läuft Allianz den Rang als stärkste Versicherungsmarke Deutschlands ab

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Die Huk-Coburg ist die stärkste Versicherungsmarke in Deutschland. Damit landet der fränkische Versicherer noch vor dem Branchenprimus Allianz. Dies geht aus dem aktuellen „Markenmonitor 2020“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts Heute und Morgen und 2.000 befragten Bundesbürgern ab 18 Jahren hervor.

So spreche die Huk-Coburg am stärksten die „Kontrollierten“ und „Fürsorglichen“ an, während die Marken CosmosDirekt und Ergo eine hohe Passung zu den Motivtypen „Tolerante“ und „Draufgänger“ zeigen, heißt es in der Studie. Die Marken Allianz, CosmosDirekt und Zurich sprechen dabei vor allem die „Ehrgeizigen“ an, während bei den „Bodenständigen“ vor allem die Marken Alte Leipziger, Nürnberger und Gothaer punkten können.

Quelle: Heute und Morgen

Dabei spricht die Allianz laut Markenmonitor vor allem das Dominanzmotiv an (Stärke, Ehrgeiz, Durchsetzung), während die Huk-Coburg wenig dominant und eher als „sanfter Riese“ wirkt. Nur wenige Versicherer (besonders CosmosDirekt und Ergo), sprechen auch das Bedürfnis nach Stimulation an (Kreativität, Neugier, Erlebnis), stellen die Studienautoren fest.

„In der Regel wählen Menschen solche Marken aus, deren Motivprofil spürbare Parallelen zu
ihrem eigenen Motivationstyp aufweisen. Dies sollte bei der Zielgruppenbetrachtung und in der Kommunikation von Marken stärker als bisher berücksichtigt werden.“

Robert Quinke, Geschäftsführer bei Heute und Morgen

Zudem habe die Umfrage gezeigt, dass bei der Verwendung von Farbcodes in der Assekuranz vor allem die Blautöne der Allianz und auch der Axa zugeschrieben werden. Mit Blick auf aktuelle Markenslogans in der Assekuranz zeigt sich: Besonders attraktiv ist aus Sicht der Bundesbürger beispielsweise der Slogan „Versichern heißt verstehen“ der Ergo. So findet fast jeder Zweite diesen Slogan laut Umfrage ansprechend. Anderen bekannten Slogans fehle es nach Ansicht der Studienautoren jedoch an Überzeugungskraft. Demnach würden diese als deutlich weniger verständlich, glaubwürdig und attraktiv wahrgenommen.

Münchener Verein siegt bei Kundenbewertungen

Die Kunden scheinen mit ihren Schadenversicherern aktuell weitgehend zufrieden zu sein. Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des Nachrichtensenders ntv erzielen sechs Versicherer das Kundenurteil „sehr gut“, 19 Unternehmen sind „gut“ und weitere elf schneiden mit „befriedigend“ ab.

Demnach zeigen sich laut Umfrage 81 Prozent der Befragten mit Aspekten wie dem Umfang der Leistungen oder dem Produktspektrum eher oder sogar sehr zufrieden. Aber auch in den wichtigen Bereichen Service sowie Preis-Leistungs-Verhältnis erzielen die Versicherer bei den befragten Kunden insgesamt gute Werte, heißt es weiter. Für Unmut sorgen nach Angaben der Studienautoren jedoch ein schlechter Kundenservice und lange Bearbeitungszeiten.

Zudem hatten 39 Prozent der Kunden bereits einen Schadensfall bei dem bewerteten Versicherer – am häufigsten im Bereich Kfz-Versicherung (in rund einem Drittel der Fälle). Die Bearbeitung und Regulierung verläuft aus Kundensicht aber meist erfreulich: Der Anteil an eher oder sehr zufriedenen Versicherten liegt bei rund 78 Prozent, teilt das DISQ mit.

Bereits jeder zweite Befragte nutzt dabei das Online-Portal ihres Versicheres. Von Insurtechs und Versicherungsdienstleistern auf Basis digitaler Technologien hat dagegen erst rund ein Viertel der Befragten gehört. Und nur 3,5 Prozent sind tatsächlich schon aktive Nutzer.

Testsieger ist übrigens der Münchener Verein mit Anteil von 89 Prozent an positiven Bewertungen. Rang zwei belegt die DEVK, auf dem dritten Platz landet Adam Riese als bestplatzierter Direktversicherer.

Autor: VW-Redaktion

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