Wie Covid-19 die Police von morgen prägt

Global Data wirft einen Blick in die Zukunft der Versicherung. Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

Die Pandemie hat für immense Umwälzungen des Arbeitsalltags geführt. Diese werden sich auch in den Versicherungsprodukten niederschlagen, glaubt das Analyseunternehmen Global Data, das eine weitere Änderung prophezeit.

Wegen Covid-19 arbeiten mehr Menschen im Homeoffice, was die Hausratschäden drückt, denn für Einbrecher, Wasser und Feuer ist es schwieriger ihr Schadenpotenzial zu entfalten, wenn ein Mensch in der Nähe ist. Laut der Analyse wollen post-Pandemie 27 Prozent der Menschen dauerhaft von zu Hause arbeiten, 46 Prozent streben einen Mix an.

Der Mensch ist aber nicht nur Schadenverhinderer, oft ist er auch Auslöser. So hätten die Fälle von Eigenschäden zugenommen, beispielsweise Flat-Screen-Delikte um 27 Prozent, Glasschäden um 57 Prozent, erklärt Yasha Kuruvilla. Der Insurance Analyst bei Global Data, bezieht sich auf Zahlen der Zurich. Zudem gibt der Analyst zu bedenken, dass Homeoffice auch Einfluss auf die seelische Gesundheit der Menschen hat.

Die Versicherer werden auf die Entwicklungen reagieren, denn die Auswirkungen der Pandemie auf Mensch und Versicherung treten deutlicher hervor, erklärt der Analyst. Insbesondere würden die Unternehmen KV-Lösungen für Kunden entwickeln, die die Gesundheit der Mitarbeiter erhalten. Zudem seien neue Schadenprodukte erwartbar. Ob die eingesparten Kosten wegen der  steigenden Heimpräsenz der Kunden die Eigenschäden aufwiegen, wird die Zukunft und mehr Datenvolumen zeigen, erklärt Kuruvilla.

Weiterer Trend

Das Openbanking wäre ein weiterer umwälzender Trend in der Versicherungswelt. Es erlaube Plattformen passgenaue Lösungen zu präsentieren und helfe den Kunden, ihre Finanzen besser zu managen. Zudem würden die Versicherer mehr Daten erhalten, die sie für künftige Geschäfte und Produktverbesserungen nutzen können.

Autor VW-Redaktion

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