Bitcoin-Börse Bittrex holt sich Versicherungsschutz von 300 Mio. Dollar

Nachdem die Winklevoss-Brüder einen eigenen Versicherer für ihre Kryptowährung-Plattform Gemini, holt sich die nächste Bitcoin-Börse einen entsprechenden Versicherungsschutz gegen Hacker. Schließlich war 2019 ein Rekordjahr für Cyberangriffe gegen Bitcoin-Börsen.

Mit 283 Mio. US-Dollar konnten die Hacker dabei zwar weniger Geld erbeuten als im Vorjahr, allerdings gibt es für Börsen auch weiterhin allen Grund dafür, wachsam zu sein. Deshalb hat die US-amerikanische Bitcoin-Börse eine Police für das börseneigene Cold Storage abgeschlossen.

Damit gemeint ist eine Lagerung von Krypto-Schlüsseln auf Festplatten, die nicht an das Internet angeschlossen sind. Hilfe bei den Vertragsverhandlungen erhielt Bittrex von Marsh. Gemeinsam gelang es, die Versicherung beim Arch Syndicate 2012 auf der Versicherungsbörse Lloyd’s of London zu platzieren. Der neue Versicherungsschutz gilt ferner sowohl für Angriffe von außen als auch für Diebstähle aus den eigenen Reihen.

Damit sich Kryptowährungen überhaupt durchsetzen, fordern Experten schon lange, dass man die Vermögenswerte von Bitcoin und Co. entsprechend versichert. Die Winklevoss-Zwillinge (Cameron und Tylor) hatten vor zwei Wochen eine firmeneigene Versicherungsgesellschaft, Nakamoto, Ltd. (Nakamoto), gegründet. Diese soll Krypto-Vermögenswerte versichern, die auf der Bitcoin-Plattform Gemini gehandelt werden. Die Deckung beträgt 200 Mio. Dollar, berichtete VWheute.

Autor: VW-Redaktion

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