Sind kleinere Lebensversicherer transparenter?

Quelle: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wer ist der transparenteste Lebensversicherer auf dem deutschen Markt? Der Policenaufkäufer Partner in Life hat nun 3.000 Policen stichprobenartig untersucht und kam zu dem Ergebnis: Kleinere Anbieter informieren ihre Kunden im Vergleich teilweise besser als die großen Player.

So finden sich unter den besten 26 Gesellschaften allein 23 Versicherer, deren Beständen an kapitalbildenden Lebens- oder Rentenversicherungen nach Deckungsrückstellungen unter drei Prozent des Gesamtmarktes liegen, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf die Analyse.

So bekommen lediglich mit der Aachen-Münchener, die Debeka sowie Proxalto (ehemals Generali Leben) als Anbieter mit mehr als drei Prozent Marktanteil ebenfalls gute Bewertungen. Testsieger sind demnach die Provinzial Nordwest, die VGH, die Mecklenburgische und die Concordia jeweils eine Top-Bewertung.

„Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass es weiterhin Gesellschaften gibt, die sowohl zum Rückkaufswert als auch zur Ablaufleistung nicht ausweisen, welche Bestandteile variabel und welche fest gutgeschrieben sind oder welche Kosten wirken“, heißt es in der Studie. So könne der Kunde laut Bericht nicht erkennen, wie viel ihm durch das anhaltende Zinstief noch verloren gehen könne. Auch beim Thema Vergleichbarkeit und Verständlichkeit sei der Markt noch weit entfernt von einem einheitlichen Standard.

„Mit Blick auf die Transparenz lassen sich keine Durchschnittswerte bilden. Denn die unterschiedlichen Standmitteilungen ein und derselben Versicherungsgesellschaft zeigen ganz unterschiedliche Qualitäten beziehungsweise Transparenzquoten“, konstatiert Dean Goff, Vorstand von Partner in Life.

Autor: VW-Redaktion

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