Clark: Preisgewinner und „Umsatzwachstum in drei Jahren von 1.022 Prozent“

Christopher Oster, CEO von Clark (Quelle: Clark)

Die Frankfurter haben den Gründerszene Award 2019 als wachstumsstärkstes Digitalunternehmen bekommen. Clark bedankt sich bei der Start-up-Community mit einer Spendenaktion und CEO Christopher Oster steht VWheute Rede und Antwort über die Ziele. des Unternehmens.

Zum fünften Mal hat Gründerszene, das Online-Magazin für die digitale Wirtschaft, das am stärksten wachsende Digitalunternehmen Deutschlands ausgezeichnet. Der Gewinner Clark ist in vier Jahren um „200.000 Kunden und 180 Mitarbeiter“ gewachsen. Den Sieg nimmt das Unternehmen zum Anlass, um selbst Wachstum zu fördern. „Als junges Start-up ist es extrem wichtig, ein förderndes Umfeld zu haben – sei es beratend oder finanziell. Wir wollen daher junge Gründer unterstützen“, erklärt CEO Christopher  Oster.

Clark spendet 5.000 Euro an das Startup Teens Netzwerk e.V. Der Verein unterstützt die Gründerkultur in Deutschland und fördert unternehmerisches Denken und Handeln vor allem unter Schülern/innen im Alter von 14 bis 19 Jahren. Social Media Nutzer können die Spendenhöhe noch weiter steigern: Mit jedem Tweet oder Repost mit dem Hashtag #CLARKsaysthankyou kommen weitere fünf Euro in den Spendentopf.

Zeit, mit dem Unternehmen über den Preis und Kommendes zu sprechen.

VWheute: Sie sind das wachstumsstärkste Digitalunternehmen 2019 in Deutschland. Gratulation, geben Sie uns einmal ein paar Zahlen zu ihrem Wachstum – die über die in der PM hinausgehen.

Christopher Oster: Der Gründerszene Award berechnet in Zusammenarbeit mit KPMG den Wachstums-Score der teilnehmenden Unternehmen anhand des Unternehmensalters und des durchschnittlichen CAGR (jährliche Wachstumsrate) des Umsatzes der letzten drei Jahre. Betrachtet wurden die Geschäftsjahre 2016, 2017, 2018. Unser durchschnittliches Umsatzwachstum in diesen drei Jahren lag bei 1.022 Prozent. Haben Sie Verständnis, dass wir darüber hinaus keine Angaben zu Unternehmenszahlen machen.

VWheute: Was sind die Gründe für den Erfolg gewesen, was muss besser werden?

Christopher Oster: Zunächst haben wir die richtigen Leute an Bord – das gilt für Mitarbeiter, Investoren, Partner und viele weitere, die uns in den letzten Jahren begleitet haben.

Wir haben es sehr schnell geschafft, ein innovatives, aktuell konkurrenzloses Produkt marktfähig aufzubauen. Das zeigt die hohe Zahl von 200.000 Kunden, die wir innerhalb von nur vier Jahren gewinnen konnten (zum Vergleich: den Marktführer MLP gibt es seit fast 50 Jahren und dieser hat 500.000 Kunden). Gerade mit Blick auf unsere Kunden und Ziele wollen wir unser Produkt noch stärker verbessern.

VWheute: Herr Oster erklärte im Interview Ende 2018: „Die zweite Digitalisierungswelle wird mehr Durchschlag haben: Zum einen, weil Produkte und Vertriebswege immer weiter optimiert werden und gleichzeitig die Akzeptanz und Nachfrage nach digitalen Versicherungsangeboten unter Verbrauchern steigt.“ Sind wir schon so weit, wie will Clark das nutzen.

Christopher Oster: Man merkt der Branche an, dass sie gerade massiv in Bewegung ist. Einige neue Player sind in den Markt eingestiegen und auch die traditionellen Versicherungen und Banken schlafen nicht. Wir lernen gerade immer besser, was der Kunde sich wünscht und wie er digitale Anwendungen im Versicherungsbereich nutzen will. Das wird der Branche im nächsten Jahr helfen, Produkte und Services noch besser auf den Kunden anzupassen. Darüber hinaus ist die Wertschöpfungskette aber noch längst nicht voll-digital. Wir haben also noch nicht den Scheitelpunkt dieser Welle erreicht.

VWheute: Was planen Sie im nächsten Jahr, was sind ihre Ziele?

Christopher Oster: Die zentralen Themen für CLARK werden im nächsten Jahr die Internationalisierung, die Weiterentwicklung unserer App und weiteres Kundenwachstum sein.

Vor einigen Monaten hatten wir bereits angekündigt, dass wir bald auch in Österreich an den Start gehen werden. Wir befinden uns gerade mitten im Aufbau der österreichischen Version der App und wollen im Frühjahr live gehen. Das wird der erste Schritt Richtung Internationalisierung sein – weitere Schritte werden wir im nächsten Jahr ankündigen.

Autor: VW-Redaktion

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