Deutsche Vertriebe sind Technikmuffel und Facebook-Gläubige

Der Einsatz moderner Technik hat sich schon oft bezahlt gemacht. Bild von Unifi auf Pixabay

Moderne Instrumente sind überbewertet. Das glaubt offenbar der Vertrieb hierzulande und bekennt das offen. In einer Studie gaben 77 Prozent der Befragten an, „nicht die besten verfügbaren Technologien“ zu nutzen. Zur Informationen über Neuheiten wird auf eine bekannte US-Plattform gesetzt.

Am interessantesten ist vor dem Hintergrund der Technikablehnung, dass der Glaube an moderne Technologie hoch ist. Fast alle Vertriebe über verschiedene Branchen hinweg gaben an, dass der Einsatz von modernen Mittelns sie in ihrer Vertriebstätigkeit unterstützt. Nur etwas mehr als zehn Prozent glauben, dass der Einsatz von Technologie keinen klaren Vorteil bietet, wie die Untersuchung „Technologie im Vertrieb 2019“ von Signaturit zeigt. 

Als Gründe für den Nichteinsatz der modernsten Mittel gaben 65 Prozent der Befragten das Fehlen von Informationen über entsprechende Lösungen an. Auch mangelndes Wissen über die Rolle digitaler Vertriebssoftware wurde genannt.

Facebook weiß alles

Hoch im Kurs steht die Social-Plattform Facebook. Fast die Hälft der 345 deutschen Vertriebsmitarbeiter aus allen Bereichen gaben an, sich über das soziale Netzwerk auf dem aktuellen Stand zu halten, wenn es um den Einsatz von moderner Technologie geht. Ungefähr die Hälfte sind der Ansicht, dass digitale Mittel „bald eingeführt beziehungsweise verbessert werden“ müssen.  

An der Studie haben sich 345 deutsche Vertriebsmitarbeiter aus unterschiedlichen Branchen beteiligt.

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