Munich-Re-Chef Wenning verteidigt Ölinvestments, fordert Umsiedlungen in Hochrisikogebieten, aber hält den Klimawandel immer noch für „versicherbar“

Waldbrände in Kalifornien, Fluten in Florida: Jährlich steigende Schäden durch Naturkatastrophen machen bestimmte Regionen unversicherbar. (Bildquelle: LAFD Photo - Harry Garvin/https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/ Munich Re; The National Guard / Alex Baum / FLICKR)

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe an der Ahr ziehen alle Versicherungsmanager Bilanz – auch Joachim Wenning von der Munich Re. Er fordert, dass alle neu abgeschlossenen Gebäudeversicherungen auch Flutschäden abdecken müssten. Die Police werde zwangsläufig teurer. „Aber sie wird nicht exorbitant mehr kosten.“ Zudem sollte man Bauverbote und Umsiedlungen „vornehmen“. Aber auch die Gesellschaft und Politik stellen Forderungen an den größten Rückversicherer: Warum man nämlich bislang noch viel mehr Geld in fossile Energien investiert als in erneuerbare. Wenning verteidigt sich.

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