Prisma Life-CEO Beitz fordert „flexible Vorsorge in Krisenzeiten“

Holger Beitz, CEO von Prisma Life. Quelle: Prisma Life

Wirkt sich die aktuelle Corona-Epidemie auch auf die private Altersvorsorge aus? „Vorsorge muss auch in Krisenzeiten flexibel sein“, konstatiert Holger Beitz, Vorstandsvorsitzender von Prisma Life. Zwar sehe man derzeit „eine verstärkte Nachfrage zur Nutzung der Gestaltungsmöglichkeiten in unseren Policen. Viele unserer Kunden möchten die niedrigen Kurse für Zuzahlungen oder Einmalbeiträge nutzen“.

Allerdings gebe es „natürlich auch den umgekehrten Fall. Selbstständigen, die keine Aufträge bekommen, oder Angestellten, die Kurzarbeitergeld beziehen und deshalb Sparbeiträge möglicherweise reduzieren oder aussetzen müssen, bieten wir Beitragspausen an. Beitragspausen sind im Vergleich zu den Beitragsfreistellungen das flexiblere Instrument: Der Kunde behält seinen Versicherungsschutz und kann die Beitragszahlung ohne Risikoprüfung wieder aufnehmen“, betont Beitz.

Desweiteren gebe es keine Verwerfungen bei bestimmten Tarifen mit Garantieelementen. Die Kapitalanlagen im Deckungsstock der PrismaLife, der die enthaltenen Garantien absichert, verzeichnet durch die aktuelle Entwicklung nur einen sehr geringfügigen Bewertungsrückgang von etwa 1,5 Prozent, heißt es bei Prisma Life weiter.

Autor: VW-Redaktion