Sicherungslücken bei Branchengrößen: Warum neun Lebensversicherern das Polster ausgeht
Während die Hannoversche wieder oben mitspielt, liegt die Württembergische auf den hinteren Plätzen (Bildquelle: dg)
Ein erneut drehendes Zinsumfeld sowie hoher Abschreibungsbedarf bei Immobilien und Private Debt bringen die deutschen Lebensversicherer unter Druck. Das aktuelle LV-Qualitätsrating 2026 der Metzler Ratings GmbH zeigt schwere Sicherungslücken bei gleich neun Branchengrößen – darunter Generali Deutschland, Zurich, LVM, Cosmos, die Alte Leipziger, die Württembergische, Gothaer, Proxalto und LPV. Auch Schwergewichte wie die Debeka geraten zunehmend unter Zugzwang. Bei den betroffenen Häusern reicht die HGB-Substanz rechnerisch nicht mehr aus, um die immensen stillen Lasten aufzufangen – ihre Sicherheitsmittelquote ist ins Negative gerutscht.
