VW-Tochter Traton lagert Kapitalanlage für Pensionsfonds an Willis Towers Watson aus

Bildquelle: Traton Group

Willis Towers Watson hat das Management der Kapitalanlage des Traton-Sicherungsvermögens im WTW Pensionsfonds übernommen. Das verwaltete Volumen liegt bei rund 500 Millionen Euro. Der Schritt ist Teil eines Transformationsprozesses, der mit der Bestandsübertragung im Jahr 2020 eingeleitet wurde.

2020 hatte die WTW Pensionsfonds AG die Rentenverpflichtungen und das Sicherungsvermögen der MAN Pensionsfonds übernommen und damit auch einen wesentlichen Teil der Versorgungsverpflichtungen der Traton und verbundener inländischer Konzerngesellschaften. Die VW-Tochter gehört mit Marken wie MAN, Scania, Navistar und RIO zu den führenden Nutzfahrzeugherstellern.

Mit der nun erfolgten Auslagerung des Kapitalanlagemanagements reagiere Traton auf steigende regulatorische Anforderungen, den zunehmenden Ressourcenbedarf und die hohe Komplexität institutioneller Kapitalanlagen, heißt es in einer Mitteilung. Die vollständige Übernahme der Kapitalanlagesteuerung durch WTW ermögliche der Firma eine stärkere Fokussierung auf das Kerngeschäft.

Hintergrund der aktuellen Entscheidung ist auch das anstehende altersbedingte Ausscheiden von Horst Grögler, der bei Traton seit zwei Jahrzehnten das Kapitalanlagemanagement leitet. Mit seinem Weggang solle ein struktureller Übergang vollzogen werden. Gröglers Nachfolge tritt Andreas Gärtner an, der künftig das Pension-Asset-Management-Team leiten wird.

Autor: VW-Redaktion