Münchener Verein knackt Beitragsmarke von 800 Mio. Euro

Rain Raitzler, CEO Münchener Verein Versicherungsgruppe, ist gegen ein Provisionsverbot. (Quelle: Münchener Verein)

Die Versicherungsgruppe Münchener Verein hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 einen Rekord bei den Beitragseinnahmen aufgestellt. Unter dem Strich beliefen sich die Prämieneinnahmen auf 808,0 Mio. Euro. Dies entspricht einem Plus von 4,0 Prozent.

Die Beitragseinnahmen der Krankenversicherung stiegen im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent auf insgesamt 586,3 Mio. Euro (2020: 566,8 Mio. Euro). Zu den Wachstumstreibern im Neugeschäft gehörte 2021 erneut die Krankenzusatzversicherung. Erstmals waren mehr als 500.000 Personen beim Münchener Verein krankenversichert.

Die gebuchten Bruttobeiträge der Lebensversicherung betrugen 167,5 Mio. Euro (2020: 155,3 Millionen Euro). Das Neugeschäft konnte deutlich um fast 29 Prozent gesteigert werden und erreichte dank innovativer und chancenorientierter Produkte 2021 einen neuen Höchststand. Mit 50 Prozent hatte das strategische Geschäftsfeld der betrieblichen Altersversorgung (bAV) den größten Anteil am Neugeschäft, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. In der Sach- und Unfallsparte sanken die Beitragseinnahmen im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 1,6 Prozent auf 54,2 Mio. Euro.

„Die Zahlen unseres Neugeschäfts im ersten Halbjahr 2022 lassen erneut ein Geschäftsjahr mit sehr guten Zahlen erwarten. Im zweiten Halbjahr werden wir neue Produkte für unsere Vertriebspartner und Kunden aus den Bereichen LV, KV und Sach-Haftpflicht auf den Markt bringen. Besonders freue ich mich, dass wir bald auch mit unserer betrieblichen Krankenversicherung an den Start gehen. Damit sind wir am Puls der Zeit und bieten Arbeitgebern einen Mehrwert im War for Talents“, konstatiert Vorstandschef Reiner Reitzler.

Autor: VW-Redaktion

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