Jahresbilanz der Bayerischen: Mehr Prämieneinnahmen und weniger Gewinn

Vorstand der Bayerischen. Quelle: die Bayerische

Die Bayerische zieht ihre Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021: Unter dem Strich verbucht der Münchener Versicherer ein Beitragsplus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 715 Mio. Euro (2020: 620 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der Muttergesellschaft wird nach eigenen Angaben voraussichtlich elf Mio. Euro betragen (2020: 13,3 Mio. Euro).

Dabei stiegen bei der BL die Bayerische Lebensversicherung AG die gebuchten Beiträge um 30 Prozent von 338 Mio. Euro auf 439 Millionen Euro und bei der BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG um sieben Prozent auf 190 Mio. Euro (2020: 178 Mio. Euro). Die Anzahl der Kunden betrug zum Jahresende etwa 1.080.000 und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um rund neun Prozent.

Die Komposit-Tochter BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG verbuchte bei den gebuchten Brutto-Beitragseinnahmen ein Plus in Höhe von sieben Prozent. Die versicherungstechnischen Ergebnisse sind nach eigenen Angaben deutlich getrieben von den Folgen des Sturmtiefs „Bernd“ im Juli sowie von der Stärkung weiterer Reserven. Die Combined Ratio wird voraussichtlich bei 107,7 Prozent liegen. Insgesamt dürfte das Sturmtief den Kompositversicherer der Bayerischen derzeit rund 22 Mio. Euro kosten.

„Die Flut hat deutlich gezeigt, dass nach wie vor zu wenige Menschen über eine Elementarabsicherung verfügen. Um die Police attraktiver und für Kunden flexibler zu gestalten, hat die Bayerische als bisher einziger deutscher Versicherer eine eigenständige Elementarschadenversicherung im Portfolio.“

Martin Gräfer, Vorstand die Bayerische

Die Beitragssumme der Konzerntochter Pangea Life stieg im Geschäftsjahr 2021 im abgeschlossenen Geschäft um 80 Prozent auf 229 Mio. Euro (2020: 127,9 Mio. Euro). Das Fondsvolumen konnte ebenfalls einen Anstieg verzeichnen und stieg von 244 Mio. auf nun 322 Mio. Euro. Auch konnte die Anzahl aktiver Vertriebspartner um 100 Prozent auf rund 700 verdoppelt werden.

„2021 war für uns alle ein Jahr voller Herausforderungen. Die anhaltende Pandemie, die damit verbundenen Unwägbarkeiten gerade im Kundenkontakt und die verheerende Flutkatastrophe im Sommer als größtes Schadenereignis in der Geschichte der Bayerischen – das Jahr wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Trotzdem konnte die Bayerische ihren Wachstumskurs erneut fortsetzen und gleichzeitig konnten die Eigenmittel der Gruppe signifikant ausgebaut werden“, kommentiert Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe die Bayerische.

Die vollständigen Geschäftszahlen für 2021 will die Bayerische am 2. Mai 2022 veröffentlichen.

Autor: VW-Redaktion

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