adesso baut für die Provinzial neue digitale Infrastruktur

Entscheidend für die aktuelle Zusammenarbeit ist für uns, dass wir die Gesamtverantwortung für die anstehende Systemmigration und Modernisierung in die Hände eines zuverlässigen Full Service Provider legen können“, so Patric Fedlmeier, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Provinzial Konzerns. (Quelle: Provinzial)

Kürzlich wurde adesso bei den IT-Awards 2021 des Fachmagazins BigData-Insider zum besten Big Data Consulter ausgezeichnet. Viele Versicherer greifen auf die Expertise des Unternehmens zurück. Nun hat auch die Provinzial einen dreijährigen Rahmenvertrag mit adesso geschlossen. Ziel der strategischen Partnerschaft ist die vollständige Ablösung der Großrechner-basierten Systeme bei dem Versicherer.

Bei der Provinzial ist derzeit die Ablösung der Host-basierten Altsysteme im Gange. Nach dem Zusammenschluss von Provinzial Rheinland und Provinzial NordWest im vergangenen Jahr war im Rahmen der Fusion auch der Abschied von Großrechnern eingeläutet worden. Bei der Ausschreibung des Vorhabens konnte sich IT-Dienstleister adesso mit seinem Migrations- und Technologiekonzept gegen den Wettbewerb erfolgreich durchsetzen.

adesso wurde 1997 in Dortmund gegründet und beschäftigt aktuell in der adesso Group über 5.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu den wichtigsten Kunden zählen im Bankensegment u.a. Commerzbank, KfW, DZ Bank, Helaba, Union Investment, BayernLB und DekaBank, im Versicherungsbereich u.a. Münchener Rück, Hannover Rück, DEVK, DAK sowie die Zurich Versicherung.  

Bei der Provinzial kennt man Vertragspartner adesso bereits aus einem anderen anspruchsvollen IT-Projekt. Für den Aufbau ihres digitalen Gewerbeversicherers andsafe hat der Versicherer schon erfolgreich mit adesso zusammengearbeitet. Hier lieferte adesso 2019 die komplette IT-Architektur für das neue Provinzial-Tochterunternehmen aus der Cloud.

Die neue Aufgabe scheint anspruchsvoller zu sein: adesso soll die Großrechner-basierte Anwendungslandschaft der Provinzial auf eine moderne, dezentrale Client-Server-Infrastruktur migrieren. Ziel ist es, eine homogene IT-Infrastruktur aufzubauen, die sich effizienter und kostengünstiger verwalten lässt und besser für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet ist. Bei dem Vorgehen werden die bestehenden Cobol-Altprogramme mit der Lösung adesso transformer automatisiert und zuverlässig in moderne, zukunftsfähige Java-Systeme umgewandelt. Das Verfahren ermöglicht dem Versicherer, seine Bestands-IT kostenschonend zu vereinheitlichen. Bis Ende 2024 soll – so die Planung – die Großrechner-Plattform vollständig abgeschaltet sein. 

Autor: VW-Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

10 + 20 =