Hunderte Demonstranten stürmen Versicherungsgebäude – ein Schwerverletzter
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Corona-Demo (Symbolbild) Bild von Michael Hofmann auf Pixabay.

Ein Video wie aus einem Film. Im Zuge einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen stürmten 150 Teilnehmende auf der Flucht vor der Polizei das Gebäude einer Versicherung und verletzten einen Wachmann schwer. Die Freisetzung des Gebäudes dauerte Stunden.

Rund 150 teilweise mit Demo-Flaggen ausgerüstete Menschen stürmten die Wiener Landesdirektion des Unternehmens in der Wiener Leopoldstadt. Vermutlich wollten Sie durch die Tiefgarage dem Polizei-Kessel entkommen. Auf ihrem Weg stellte sich ihnen ein Sicherheitsmitarbeiter in den Weg, der überrannt und schwer verletzt wurde. Neben weiteren Verletzungen wurde ein offener Schienbeinbruch diagnostiziert. Ein weiterer Wachmann wurde offensichtlich leicht verletzt, geschlagen und bespuckt, die Medien oe24 und heute.at berichteten. Der verletzte Security wurde von der Polizei aus dem Gebäude gerettet, während sich die Demonstranten im Gebäude verschanzten. Der gesamte Einsatz dauerte anderthalb Stunden.

Insgesamt gab es rund um die Demonstration 3.000 Anzeigen und 42 Festnahmen, 25 Mal war Waffengebrauch gegen die Demonstranten nötig, von denen manche mit Messern bewaffnet waren. Insgesamt wurden vier Polizisten verletzt, dabei einer vom Fahrrad gestoßen.

„Wenn völlig Unbeteiligte überrannt werden“

Der österreichische Innenminister Karl Nehammer erklärte:  „Wenn völlig unbeteiligte Sicherheitsmitarbeiter von einer aufgepeitschten Menschenmenge überrannt und schwer verletzt werden, sind Grenzen überschritten worden.“ An der Demonstration war laut der Zeitung auch die rechtspopulistische Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) „prominent vertreten“, was für Unmut beim Innenminister sorgte: „Eine in den Nationalrat gewählte Partei, und allen voran ein ehemaliger Innenminister haben eine Stimmung der Gewalt und der Missachtung des Rechtsstaates aufbereitet.“

Das Video können Sie auf heute.at sehen.

Autor: VW-Redaktion

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