Corona sorgt für Gewinneinbruch beim spanischen Versicherer Mapfre

Quelle: Bild von M W auf Pixabay

Die Pandemie hat auch beim spanischen Versicherer ihre Spuren hinterlassen. So brach der Nettogewinn im Jahr 2020 um 14 Prozent auf 527 Mio. Euro (2019: 609 Mio. Euro) ein. Die Beitragseinnahmen gingen um 10,7 Prozent auf 20,5 Mrd. Euro zurück.

Unternehmensangaben zufolge waren vor allem die Kfz- und die Lebensparte sowie die Reiseversicherung von den Folgen der Corona-Krise betroffen. So belaufen sich die Covid-19-bedingten Kosten in der Rückversicherungssparte auf rund 80 Mio. Euro. Das Erdbeben in Puerto Rico im Januar 2020 fiel mit 68 Mio. Euro in der Schadenbilanz zu Buche. Die Combined Ratio fiel dennoch um fast drei Prozentpunkte auf 94,8 Prozent.

Deutliche Spuren hinterließ die Krise auch auf dem spanischen Heimatmarkt. So belaufen sich die Prämieneinnahmen Ende 2020 auf 16,691 Mrd. Euro, einem Minus von 13,5 Prozent gegenüber 2019. Der Gewinn ging um zwei Prozent auf 791 Mio. Euro zurück. In Deutschland stiegen die Prämien um 5,4 Prozent auf 361 Mio. Euro. Der Gewinn legte um 5,3 Prozent auf über sechs Mio. Euro.

Das Vermögen der Pensionskassen beläuft sich Ende 2020 auf 5,755 Mrd. Euro, einem Plus von fünf Prozent. Die Einlagen des Investmentfonds stiegen um 7,7 Prozent auf 3,876 Mrd. Euro.

Autor: VW-Redaktion

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