Homeoffice nach Corona: Axa konkretisiert “Smart Working”-Strategie

Quelle: Axa

Die Axa will konzernweit die hybride Arbeitsweise ausbauen. Unternehmensangaben zufolge zielt die Unternehmensstrategie darauf ab, Fernarbeit und Büropräsenz künftig stärker zu kombinieren. Die neue Strategie gilt bis 2023 und soll bis Ende dieses Jahres in den wichtigsten Unternehmen mit über 70 Prozent der Axa-Mitarbeiter umgesetzt werden.

Das Programm umfasst demnach neben Schulungsmaßnahmen auch die Anpassung von Arbeitsbereichen und die Bereitstellung von IT-Ausrüstung.

“Die Covid-19-Pandemie war ein Wendepunkt in unseren Arbeitsmethoden. Kontinuierliche Investitionen in unsere digitale Transformation ermöglichten es, während der Krise massiv auf Fernarbeit zurückzugreifen, was die Widerstandsfähigkeit unserer Organisation in einem beispiellosen Kontext bestätigte. Darüber hinaus hat uns diese Krise daran erinnert, wie wichtig es ist, Orte zu haben, an denen wir uns treffen und zusammenarbeiten können.”

Karima Silvent, Chief Human Resources Officer der Axa

Laut Axa arbeiteten bereits 38 Prozent der Mitarbeiter vor der Krise regelmäßig von zu Hause aus und 90 Prozent von ihnen möchten die Praxis der Fernarbeit in Zukunft verbessern.

Die Initiative richtet sich an die Zeit nach Corona, doch sollen die wichtigsten Axa-Gesellschaften “Smart Working” noch dieses Jahr einführen. Im gesamten Konzern soll das Modell bis 2023 umgesetzt sein. Im Leitfaden heißt es, zwei Remote-Tage seien angemessen. Doch will Axa die genauere Festlegung den einzelnen Tochtergesellschaften überlassen. 

Vorbild könnte dabei der “New Way of Working” bei der Deutschlandtochter der Axa sein. Die Axa setzt das Programm seit 2017 um, Vollerts Handschrift ist unverkennbar. Er will Hierarchien abbauen, offener, flexibler und schneller werden. Wenn es nach dem CEO geht, hat bald kein Axa-Mitarbeiter mehr einen festen Schreibtisch.

Stattdessen sucht sich jeder morgens einen Arbeitsplatz, den er abends vollständig räumen muss. Bis Ende 2019 soll das Konzept stehen. Auf einer Beliebtheitsskala der Mitarbeiter wohl dort anzusiedeln, wo eine Vorlesung mit Anwesenheitspflicht für einen Bachelorstudenten steht. Gewagt, aber auch konsequent.

Autor: VW-Redaktion

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