Generali schließt Konzernumbau ab

Konzernsitz der Generali in München. Quelle: Generali Deutschland

Die Generali Deutschland firmiert Lebens- und Krankenversicherung um und schließt damit nach eigenen Angaben den Konzernumbau ab. So werden die AachenMünchener Lebensversicherung und Central Krankenversicherung in Generali Deutschland Lebensversicherung bzw. Generali Deutschland Krankenversicherung umbenannt.

Damit agieren ab sofort die großen Lebens-, Kranken- und Sachversicherer der Gruppe einheitlich unter dem Markennamen Generali, teilte der Versicherungskonzern mit. Bereits im Herbst 2019 hatte der Versicherungskonzern die AachenMünchener Sachversicherung in Generali Deutschland Versicherung AG umbenannt.

Der jetzt vollzogene Schritt komplettiert unsere vor vier Jahren eingeleitete, erfolgreiche Transformation in Deutschland. Mit dem nunmehr einheitlichen Markenauftritt als Generali Deutschland bündeln wir unsere Kräfte für noch besseren Service, noch bessere Produktangebote und innovativen Versicherungsschutz in der Lebens-, Sach- und Krankenversicherung. Es ist unser erklärtes Ziel, die Nummer 1 in profitablem Wachstum, Innovation, Kundenservice und so zum Lifetime Partner unserer Vertriebspartner sowie unserer Kunden zu werden. Durch unsere Größe, die Stärke der Nummer 1-Marke in Europa und mit der unvergleichlichen Vertriebskraft unseres langjährigen, exklusiven Partners, der Deutschen Vermögensberatung, sind wir besser als je zuvor aufgestellt, unsere ambitionierten Ziele in Deutschland umzusetzen.

Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland

Im Rahmen der globalen Strategie „Generali 2021“ will die Generali nun auch auf dem deutschen Markt weiter wachsen. Ziel sei ein höherer Marktanteil in allen Versicherungssparten, heißt es. Mit der Umfirmierung schließt Liverani ein Kapitel in der Unternehmensgeschichte der Generali-Deutschlandtochter, in der praktisch kein Stein auf dem anderen geblieben ist.

Nachdem seit der Fusion der Volksfürsorge Gesellschaften mit denen der Generali-Gesellschaften zum 1. Januar 2009 immer wieder weitestgehend nur an Symptomen herumgedoktert wurde, holte der Diplom-Ingenieur aus Mailand mit dem Verkauf der Lebensparte sowie den Umstrukturierungen im Vertrieb zum großen Rundumschlag aus. Es bleibt abzuwarten, mit welchen Überraschungen der Italiener als Nächstes aufwartet.

Autor: VW-Redaktion

Ein Kommentar

  • Sensationell diese Kompetenz im Vernichten etablierter Marken und verwenden eines durch Run-Off verbrannten Namens…. gibt der Konkurrenz eine Chance 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

fünf × zwei =