Saarland legt 2019 in der Lebensversicherung deutlich zu, keine Prognose für 2020

Vorstand der Saarland Versicherung: Frank A. Werner (links) und Dirk Hermann (rechts). Quelle: Saarland Versicherung

Die Saarland Versicherung hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 mit einem spartenübergreifenden Gewinn abgeschlossen. Das Jahresergebnis stieg im letzten Jahr nach Angaben des öffentlichen Versicherers deutlich von 1,6 auf 6,2 Mio. Euro. Auch bei den Beitragseinnahmen legte der Versicherer an der Saar zu.

So stiegen die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen der Saarland Feuerversicherung um 1,6 Prozent auf 108,9 Mio. Euro. (2018: 107,2 Mio.). Das Wachstum resultierte zum Großteil aus dem Neugeschäft sowie Bestandsumstellungen und Beitragsanpassungen aus der Verbundenen Wohngebäudeversicherung. Die Schaden-Kostenquote sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich 62,6 Prozent (2018: 76,5 Prozent). Der Spartengewinn stieg deutlich auf 4,2 Mio. Euro (2018: 0,1 Mio.).

In der Lebensversicherung lagen die gebuchten Bruttobeitragseinnamen mit 160, Mio. Euro (2018: 150,6 Mio.) deutlich über dem Vorjahresniveau. Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen belief sich auf 51,6 (45,2) Mio. Euro. Daraus ergab sich eine Nettoverzinsung von 3,6 (3,2) Prozent. Die Solvency II Quote lag bei 508 Prozent, der Jahresüberschuss der stieg auf 2,0 Mio. Euro (2018: 1,0 Mio.). „Dies ist sowohl auf einen Anstieg unseres Neugeschäfts, als auch auf  Einmalbeitragszahlungen zurückzuführen“, konstatiert Vorstand Frank A. Werner.

Da die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie noch nicht klar abgesehen werden können, vermochte die Saarland Versicherung noch keine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020 treffen.

Autor: VW-Redaktion

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