Talanx investiert in französisches Glasfasernetz

Giorgio Giorgi auf Pixabay

Die Talanx investiert 200 Mio. Euro in ein französisches Glasfaserprojekt und beteiligt sich damit an einer 2,1 Mrd. Euro umfassenden internationalen Fremdkapitalfinanzierung. Damit steigen die Infrastruktur-Investitionen des niedersächsischen Versicherers auf rund drei Mrd. Euro.

Die Federführung des Milliardenprojekts liegt bei der eigens dafür gegründeten Gesellschaft IFT (Investissement dans la Fibre des Territoires S.A.S.). Eigentümer der IFT sind der französische Telekom-Seviceprovider Iliad S.A. (49 Prozent) und der Infrastrukturfonds InfraVia Capital (51 Prozent). IFT will mit dem Milliardenkapital den Ausbau des Glasfasernetzes in Gebieten vorantreiben, die bisher nur eine schwache bis mittlere Versorgung mit schnellem Internet aufweisen.

Mittelfristig sollen den Berechnungen zufolge bis zu sechs Millionen Haushalte in Frankreich mit Glasfaser-Internet ausgestattet werden. An der Fremdkapitalfinanzierung sind neben der Talanx Gruppe internationale Banken und institutionelle Investoren beteiligt.

Für den Versicherungskonzern ist dieses Projekt eine reine Fremdkapitalfinanzierung. Mit dem dreistelligen Millionenbetrag erwirbt die Talanx Bonds mit einer Laufzeit von sieben Jahren. „Die Bedingungen sind stimmig. Das Risiko-Rendite-Verhältnis ist attraktiv und wir haben verlässliche Partner an Bord. Wir haben auch in Deutschland nach solchen Projekten Ausschau gehalten. Aber die Rahmenbedingungen haben bisher leider bei keinem Projekt gepasst“, erläutert Peter Brodehser, Head of Infrastructure Investments bei Talanx.

Autor: VW-Redaktion

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