Concordia profitiert von moderater Schadenbelastung

Konzernsitz der Concordia in Hannover. Quelle: Concordia

Die Concordia hat im abgelaufenen Geschäftsjahr von einer moderaten Schadenbelastung durch Unwetter profitiert. Wie der Versicherer aus Hannover mitteilt, stiegen die Beitragseinnahmen insgesamt um 4,3 Prozent auf 832,6 Mio. Euro. Wachstumstreiber war dabei die Kompositsparte.

So stiegen die Prämieneinnahmen der Concordia Versicherungs-Gesellschaft a.G. stiegen um 4,6 Prozent auf 587,4 Mio. Euro. Durch das Ausbleiben von großen Sturmereignissen gab es im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Rückgang der Elementarschäden. Die Combined Ratio lag bei 93,9 Prozent. „Besonders erfreulich ist, dass wieder alle Sparten zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben“, konstatiert Wolfgang Glaubitz, Vorstand für die Schaden- und Unfallversicherung.

In der Lebensparte verbuchte die Concordia ein leichtes Beitragsplus von 1,8 Prozent auf 177,2 Mio. Euro. „Der Trend zur Nachhaltigkeit wirkt sich auch auf die Nachfrage nach entsprechend ausgerichteten Tarifen aus“, erläutert Johannes Grale, Vorstand für die Personenversicherungen. Die Beitragssumme konnte in dieser sogenannten „grünen Linie“ im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent gesteigert werden.

Den stärksten Prämienanstieg verzeichnete die Concordia hingegen in der Krankenversicherung: So habe das „sehr hohe Neugeschäftsplus von knapp 30 Prozent“ im Jahr 2019 zu einem Beitragswachstum von insgesamt 10,5 Prozent auf 67,8 Mio. Euro geführt. Die Zahl der Vollversicherten stieg um 9,9 Prozent auf 13.883 stieg, die Zahl der Zusatzversicherten stieg ebenfalls um 7,1 Prozent auf 101.566.

Zudem gab die Concordia den Wechsel an der Spitze des Versicherers bekannt: Heiner Feldhaus (67) wechselte zum 29. Februar 2020 nach 25 Jahren Firmenzugehörigkeit in den Ruhestand. Seine Nachfolge trat Stefan Hanekopf (52) an. Der neue CEO kam zu Jahresbeginn von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig (ÖVB), wo er insgesamt 22 Jahren in unterschiedlichen Funktionen tätig war.

Autor: VW-Redaktion

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