LVM wächst im Kfz- und Sachgeschäft

LVM-Campus in Münster. Quelle: LVM

Die LVM Versicherung hat im Geschäftsjahr 2019 von einer geringen Schadenbelastung profitiert. Insgesamt regulierte der westfälische Versicherer über 875.000 Schäden mit einem Gesamtaufwand von über 1,4 Mrd. Euro für ihre Kunden. Entsprechend positiv fiel die Bilanz in der Kompositsparte aus.

Insgesamt verzeichnete der LVM-Konzern 2019 Beitragseinnahmen in Höhe von 3,77 Mrd. Euro (plus 4,0 Prozent). Erneut überdurchschnittlich entwickelten sich dabei die Sparten der Konzernmutter: 2019 stiegen die Beitragseinnahmen in der Auto-, Sach-, Rechtsschutz, Haftpflicht- und Unfallversicherung auf 2,58 Mrd. Euro. Das entspricht einer Zuwachsrate von 5,1 Prozent, die deutlich über dem Branchenschnitt liegt.

Vor allem in der Kfz- und der Sachversicherung legte die LVM teils deutlich zu: Die Kraftfahrtversicherung steigerte die Beitragseinnahmen um 3,9 Prozent auf über 1,3 Mrd. Euro. In der Sachversicherung betrug das Plus sogar 8,5 Prozent auf insgesamt über 620 Mio. Euro gebuchte Beiträge.

In der Krankennsparte stiegen die Beitragseinnahmen um 2,3 Prozent auf 360,9 Mio. Euro. Trotz einem erstmaligen Anstieg im Neugeschäft nach Beitragssumme um 12,6 Prozent auf 2,0 Mrd. Euro verzeichnet die LVM-Lebensversicherung nur ein leichtes Beitragsplus von 0,5 Prozent. Dies liegt insbesondere im bewusst zurückhaltenden Einmalbeitragsgeschäft begründet. Im Leben-Geschäft verzeichnete die LVM ein Beitragswachstum von 2,7 Prozent.

Das Jahresergebnis und die endgültigen Zahlen wird die LVM Versicherung am 28. April 2020 nach ihrer Mitgliederversammlung veröffentlichen.

Autor: VW-Redaktion

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