860 Mio. Euro: Investoren stürzen sich auf Infrastrukturfonds der Allianz

Infrastrukturinvestments sind gefragt. Quelle: Bild von Jason Goh auf Pixabay

Die Allianz hat über ihren ersten Infrastrukturfonds insgesamt 860 Mio. Euro eingesammelt. Damit habe das Interesse die Investoren die Erwartungen deutlich übertroffen, teilte die Infrastruktur-Investment-Tochter des Münchner Versicherers, Allianz Capital Partners (ACP), mit.

Ursprünglich hatte sich die Allianz ein Volumen von 500 Mio. Euro zum Ziel gesetzt. Aufgrund der hohen Nachfrage hatte die Allianz das Volumen zwischenzeitlich auf 750 Mio. Euro erhöht. Über den Fonds sollen nach dem Willen der Allianz institutionelle Kunden erstmals in der Lage sein, gemeinsam mit dem Versicherer Beteiligungen an einem Milliarden-Euro-Programm zu erwerben, um europaweit in die Infrastruktur zu investieren.  Als erste Beteiligung hält die AEIF neben der Allianz eine Beteiligung an Elenia, Finnlands zweitgrößtem Stromversorgungsunternehmen. 

„Das erfolgreiche Fundraising zeigt das Vertrauen unserer Kunden in die Allianz und unser Team. Wir sind begeistert von der positiven Resonanz des Marktes, die die Entwicklung unseres Kundenangebots an Infrastruktur-Eigenkapital beschleunigen wird. Der Markt bietet interessante Anlagemöglichkeiten und wir freuen uns darauf, diese gemeinsam mit unseren Investoren zu nutzen, die unsere Einstellung teilen, langfristig und nachhaltig zu investieren“, kommentiert Christian Fingerle, Chief Investment Officer bei Allianz Capital Partners.

Zukünftige Investitionen sollen demnach sowohl von dem Infrastrukturfonds als auch der Allianz selbst finanziert werden. Dabei will der Versicherer mindestens 50 Prozent des investierten Kapitals einbringen. Der Investitionsschwerpunkt soll auf Energie-, Verkehrs- und Kommunikationsinfrastrukturen liegen, die wesentliche Dienstleistungen für die Öffentlichkeit erbringen.

Autor: VW-Redaktion

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