Ergo öffnet den Geldbeutel für Immobilien-Investments

Konzernsitz der Ergo in Düsseldorf, Quelle: Ergo

Die Ergo will künftig verstärkt in Immobilien investieren. Demnach plant der Düsseldorfer Versicherungskonzern, den Kreditbestand bis 2025 auf fünf Mrd. Euro zu verdoppeln. Dazu beitragen sollen unter anderen auch Kredite für Projektentwicklungen.

Demnach hat Ergo den Immobilienkreditbestand seit 2013 auf über sieben Mrd. Euro ausgebaut. Davon entfallen nach Angaben der Versicherung mehr als 2,5 Mrd. Euro auf reine Gewerbefinanzierungen, berichtet die Immobilienzeitung. “Wir sind mit der Entwicklung und dem ausgewogenen Portfolio sehr zufrieden. Unsere Antwort auf Niedrigzinsen ist nicht mehr Risiko, sondern wir trauen uns auch komplexere Finanzierungen zu. Kurzum, wir wollen unser Portfolio verbreitern”, wird Eckehard Schulz, Bereichsleiter Immobilienfinanzierung, zitiert.

So plant die Ergo unter anderem auch außerhalb des Heimatmarkts auf Akquisetour gehen. Im Fokus sollen dabei die Euro-Länder stehen. Großbritannien und die USA seien jedoch “nicht erste Wahl”. Bei den Assetklassen soll es hingegen laut Bericht keine Ausweitung geben.

Im Fokus stehen demnach Immobilien in den Assetklassen Wohnen, Handel und Büro steht die Ampel. Spezialimmobilien und Logistik seien indes tabu. “Logistik schließen wir bislang aus, weil die Drittverwendungsfähigkeit nicht unsere Ansprüche erfüllen. Die Mietverträge dort spiegeln nicht die Langfristigkeit wider, die für uns bei der Kapitalanlage zum Tragen kommt”, so Schulz.

Autor: VW-Redaktion

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