Trotz Großschäden: Hannover Rück hebt die Gewinnprognose an
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Quelle: Hannover Rück

Die Hannover Rück peilt für das laufende Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 1,25 Mrd. Euro an. Damit hat der Rückversicherer seine bisherige Gewinnprognose von rund 1,1 Mrd. Euro deutlich nach oben geschraubt – trotz hoher Schadenbelastung im dritten Quartal 2019.

Demnach lag der Überschuss mit genau einer Milliarde Euro bereits um 38 Prozent über dem des Vorjahres, teilte das Unternehmen heute mit. Vorstandschef Jean-Jacques Henchoz begründete dies mit Fortschritten in der Personen-Rückversicherung und einem starken Kapitalanlagegeschäft.

Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen in den ersten neun Monaten um 16 Prozent auf 17,4 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr rechnet die Hannover Rück mit einem Beitragsplus von rund zehn Prozent. Dennoch zehrten vor allem die Schäden durch Hurrikan „Dorian“, Taifun „Faxai“ und die Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook am Geschäftsergebnis.

Für 2020 rechnet Henchoz jedenfalls mit einem leichten Gewinnrückgang auf 1,2 Mrd. Euro. „Im kommenden Jahr rechnen wir mit einem vergleichbar stabilen Ergebnisbeitrag der Schaden-Rückversicherung sowie einem anhaltend guten Beitrag der Personen-Rückversicherung. Bei den Kapitalanlageerträgen ist wegen des Wegfalls des Einmaleffektes dagegen mit einem leichten Rückgang zu rechnen“, so Henchoz.

Autor: VW-Redaktion

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