Kumamoto-Erdbeben: Verisk beziffert versicherte Schäden auf bis zu 2,1 Mrd. US-Dollar
Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat am 28. Juli die japanische Region Kumamoto auf der Insel Kyushu erschüttert und schwere Schäden hinterlassen. Nach einer ersten fundierten Schadensschätzung des US-Risikomodellierers Verisk belaufen sich die versicherten Sachschäden auf 1,4 bis 2,1 Milliarden Dollar. Die Prognose umfasst direkte Schäden an Wohn- und Gewerbegebäuden, Industrieanlagen sowie genossenschaftlich versicherten Immobilien durch Bodenerschütterungen und Bodenverflüssigung. Letztere sind ein geologisches Phänomen, bei dem sich fester Boden vorübergehend wie eine schwere Flüssigkeit verhält.
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