Verisk-Datenspezialist Bernhard Reinhardt: „Mein Rat wäre, jede Atempause zu nutzen, um besser auf das nächste schwere Ereignis vorbereitet zu sein“

Für den Daten- und Technologieanbieter Verisk gehört das anstehende Rückversicherungstreffen in Baden-Baden zum Pflichtprogramm. Die Fragen, die dort gestellt werden, haben es allerdings in sich, räumt Bernhard Reinhardt im VWheute-Interview ein. Zu erklären, „warum die durchschnittlich modellierten Schäden so stark von der jüngsten Erfahrung abweichen“, sei für ihn die größte persönliche Herausforderung, wie er sagt. Was der Vice President of Catastrophe and Risk Solutions bei Verisk in Deutschland den hiesigen Erstversicherern rät, wie er die jüngsten Preisrückgänge bei der Naturkatastrophendeckung einschätzt und welche Entwicklung er mit Blick auf den diesjährigen Branchentreff für wirklich neu hält, erklärt er hier.

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Kumamoto-Erdbeben: Verisk beziffert versicherte Schäden auf bis zu 2,1 Mrd. US-Dollar

Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat am 28. Juli die japanische Region Kumamoto auf der Insel Kyushu erschüttert und schwere Schäden hinterlassen. Nach einer ersten fundierten Schadensschätzung des US-Risikomodellierers Verisk belaufen sich die versicherten Sachschäden auf 1,4 bis 2,1 Milliarden Dollar. Die Prognose umfasst direkte Schäden an Wohn- und Gewerbegebäuden, Industrieanlagen sowie genossenschaftlich versicherten Immobilien durch Bodenerschütterungen und Bodenverflüssigung. Letztere sind ein geologisches Phänomen, bei dem sich fester Boden vorübergehend wie eine schwere Flüssigkeit verhält.

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Verisk warnt vor globaler Versicherungslücke

In den vergangenen fünf Jahren summierten sich die versicherten Schäden aus Naturkatastrophen im Schnitt auf 132 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Im vorangegangenen Zeitraum lag die Zahl bei 104 Milliarden Dollar. Die mittlerweile verursachten Schäden sind nicht mehr als Ausreißer, sondern als Normalzustand zu sehen, mahnt Risikomodellierer Verisk.

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Verisk kauft deutschen Spezialisten für Gebäudeschäden

Der US-amerikanische Datenanalyst Verisk übernimmt das deutsche Insurtech Rocket Enterprise Solutions. Der Spezialist für Gebäudeschäden wurde 2015 gegründet und soll Versicherer und Dienstleister künftig im Namen von Verisk bei der Schadenabwicklung unterstützen. Die Partner kennen sich schon etwas länger – bereits 2022 beteiligte sich das Unternehmen aus New Jersey an dem in der Nähe von Berlin beheimateten Start-up. Dessen Gründer beobachtet seit 2017 einen massiven Wandel der Versicherer bei der Nachfrage nach einem digitale Schadenmanagement.

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Verisk rechnet mit Milliardenschaden durch Sturm „Ciarán“

Sturmtief "Ciarán" hatte in den letzten Tagen verheerende Schäden in West- und Südeuropa angerichtet - vor allem in Frankreich und der mittelitalienischen Region Toskana. Mindestens 16 Menschen kamen ums Leben. Die Versicherer müssen sich auf immense Schadenzahlungen einstellen.

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