Zankapfel „Value for Money“: „Hausaufgaben, die die Versicherungswirtschaft versäumt hat zu machen“

Die Wohlverhaltensaufsicht der Bafin ist gekommen, um zu bleiben – für die Lebensversicherer bedeutet das, dass sie die Debatte um Kosten, Vergütungsstrukturen und die Frage, ob das Neugeschäft tatsächlich einen fairen Kundennutzen – den „Value for Money“ – liefert, nicht loswird. Damit kann Jens Arndt vom Nettotarifspezialisten My Life sehr gut leben, wie sich auf einer Fachtagung in Düsseldorf zeigte. Hingegen musste sich R+V-Vertriebsvorstand Jens Hasselbächer als Branchenvertreter von Aktuar Axel Kleinlein vorhalten lassen, die „Hausaufgaben“ sträflich vernachlässigt zu haben.

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Eiopa-Chefin Hielkema hat Bedenken bei Versicherungs- und Rentenprodukten

Nur 42 Prozent der EU-Verbraucher sind zuversichtlich, dass sie im Ruhestand über genügend Geld verfügen werden, um bequem leben zu können. Trotzdem scheuen viele Menschen den Abschluss einer privaten Altersvorsorge, berichtet die Europäische Versicherungsaufsichtsbehörde Eiopa auf Basis ihres aktuellen „Consumer Trends Report“. Eiopa-Chefin Petra Hielkema wünscht sich größere Anstrengungen der Branche, „geeignete Versicherungs- und Rentenprodukte“ zu schaffen.

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Assekurata kritisiert „Value-for-Money“-Konzepte: „Mindestrenditen stehen teils im Widerspruch zum Ziel, das Vertrauen der Versicherungsnehmer zu stärken“

Die Ratingagentur Assekurata sieht Verbesserungsbedarf bei den „Value-for-Money“-Ansätzen (VfM) in der Finanzmarktregulierung. Mehr Augenmaß verlangen die Analysten den Aufsehern etwa bei der Vorgabe von Mindestrenditen ab. So fordert die Bafin, dass Versicherungsprodukte zur privaten Altersvorsorge nach Abzug der Kosten eine Rendite abwerfen, die auf lange Sicht mindestens eine Inflationsrate von zwei Prozent ausgleicht. Das funktioniert auch, meinen die Fachleute von Assekurata auf Basis einer Studie – allerdings nur, wenn die risikoscheuen deutschen Sparer dabei mitziehen.

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