Tarifpoker mit Verdi: Arbeitgeber lehnen Gehaltsplus von zwölf Prozent ab

Die Arbeitgeberseite (l.) verhandelte unter der Leitung von BarmeniaGothaer-Co-Chef Andreas Eurich mit Gewerkschaftsvertretern über die Ausgestaltung der künftigen Branchengehälter. Die Aufnahme stammt von der ersten Verhandlungsrunde am 21. März in München. Bildquelle: AGV

In den Räumlichkeiten des Konzerns Versicherungskammer in München fiel am Freitag der Startschuss für den großen Gehaltspoker. Vertreter des Arbeitgeberverbandes AGV loteten mit der Gewerkschaft Verdi um Verhandlungsführerin Martina Grundler in erster Runde Grenzen und Möglichkeiten zu Tariferhöhungen für Beschäftigte im Innendienst aus. Die Gewerkschafter fordern ein Gehaltsplus von zwölf Prozent. „Eine ambitionierte Zahl angesichts des hohen Kostendrucks“, kommentiert die Arbeitgeberseite und verweist auf aktuelle Branchenprobleme.

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