Aktuare schießen gegen Gesundheitspolitik

„Die PKV-Beiträge entwickeln sich häufig nicht gleichmäßig, sondern weisen für die Versicherten und die Öffentlichkeit nur schwer erklärbare Sprünge auf“, schreiben Pekarek und Weber im aktuellen DAV-Kompass. Bildquelle: Deutscher Bundestag/ Simone M. Neumann

Die DAV-Experten Wiltrud Pekarek und Roland Weber machen ihrem Ärger Luft. Mit Nachdruck fordern sie für die private Krankenversicherung stabilere Beitragsentwicklungen sowie Alternativen für verschiedene (auch nicht vorhersehbare) Lebenslagen. In der Verantwortung sehen der ALH- sowie der Debeka-Vorstand vor allem die Politik. Gesetzliche Vorschriften seien veraltet. Und auch der öffentliche Eindruck, dass Erhöhungen in der PKV stärker wären als in der GKV sei irreführend. Die wiederholte Kritik offenbart auch, dass die Branche mächtig unter Zugzwang steht.

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